Winter: Früher Schulbeginn gefährdet Kinder – Unfallrate dreimal so hoch

(mko) Im Dezember bis Februar ereignen sich im Vergleich zum Frühjahr dreimal so viele Unfälle mit Fußgängern und Radfahrern. So eine Analyse des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR). Eine der Hauptursachen für die erhöhte Gefährdung: Zwischen sieben und acht Uhr morgens sind viele Schulkinder in der Dunkelheit unterwegs, um zur Schule zu gehen. Sie werden aber oft von Auto-, LKW- oder Motorradfahrern schlecht gesehen. Manchmal erst aus allererster Nähe. Hektik und Unausgeschlafenheit bei den Kin-dern und Erwachsenen haben dann gefährliche Folgen.
Der DRV empfiehlt daher: in der dunklen Jahreszeit noch mehr auf Kinder zu achten, das Tempolimit zu beachten und bremsbreit zu sein. Die Scheiben der Autos sollten frei sein. Die Kinder sind geschützter, wenn sie rechtzeitig das Haus verlassen und ausgeschlafen ihren Schulweg antreten.