Wetterwechsel – problematisch für Asthmatiker

Foto: Wikipedia

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(mko) Heiße, kühle, trockene, feuchte Luft – häufiger Wetterwechsel ist für viele Menschen ein Problem. Betroffen sind nicht nur Kreislaufanfällige, sondern besonders Asthmatiker. Bei einem Wetterumschwung sollten sie darauf achten, dass sie medikamentös gut eingestellt sind und ihr Asthma gut kontrolliert ist. Bei Bedarf kann die Medikation, natürlich in Absprache mit dem Arzt, angepasst werden“, empfehlen Experten des Deutschen Asthma Bundes. Grundsätzlich ist wärmeres, trockenes Wetter gut für Asthmatiker geeignet. „Problematisch sind schnelle Temperaturänderungen, kalte Luft oder feuchte Kälte, etwa bei Nebelbildung. Auch extrem trockene Luft kann die Schleimhäute reizen und dadurch steigt das Risiko für Infektionen machen.

Inversionswetterlagen, bei denen sich kalte Luft über warme legt und dadurch die Zirkulation eingeschränkt wird, verstärken ebenfalls häufig die Beschwerden. In Städten konzentrieren sich dann Umweltgifte und Schadstoffe, die die Atemwege reizen, da sie aufgrund der fehlenden Durchmischung nicht weg geweht werden. Auch steigende Temperaturen und eine rasante Zunahme der Luftfeuchtigkeit ist für Asthmatiker problematisch. Laut einer US-Studie steigt dann besonders bei Kinder die Anzahl der Anfälle, wenn die Temperatur um mindestens 12 Grad Celsius steigen oder die Luftfeuchtigkeit plötzlich um zehn Prozent zunimmt.