Weniger Schmerzen durch punktgenaue Injektionen

(mko) Für eine immer gezieltere Schmerztherapie werden heute Medikamente direkt an die Nerven
gespritzt, um so die Weiterleitung der Schmerzen an das Gehirn zu blockieren. Damit die Injektion punktgenau erfolgen kann, we-den dazu kleine handliche Ultraschallgeräte eingesetzt, z.B. bei Schmerzen des Kopfes aber auch bei Brustwand-Schmerz, nach einer Gürtelrose oder nach einem Schleudertrauma der Halswirbelsäule. Katheter, die für die Überwachung und Infusion lebenswichtiger Medikamente nötig sind, lassen sich so auch einfacher legen. Denn Gelenkflächen, Muskeln und selbst kleinste, nur wenige Millimeter dünne Nervenfasern werden so sichtbar. „Denn“, so Professor Norbert Roewer von der Universität Würzburg, „gezielte Injektionen bedeuten auch weniger Betäubungsmittel und damit weniger Nebenwirkungen.“