Verkehr: Feinstaub reduziert Geburtsgewicht

(mko) Das Einatmen von Feinstaub kann sich auf das Geburtsgewicht von Neugeborenen negativ auswirken. Schwangere, die im Straßenverkehr häufig Feinstaub einatmen, riskieren, dass das Geburtsgewicht ihres Neugeborenen unter 3000 Gramm liegt. Das zeigt eine Studienkooperation des Forschungszentrums für Um-welt und Gesundheit in Neuherberg und des französischen Instituts für Gesundheit und medizinische Forschung. Untersucht wurden über 1.000 Mütter und ihre Kinder, die in den Jahren in den Jahren 1998 bis 1999 geboren wurden. Parallel wurde die Feinstaubkonzentration der Luft an über 40 Messstationen gemessen. Das Ergebnis zeigte, dass Schwangere, die in verkehrsbelasteten Zonen lebten, überdurchschnittlich häufig Kinder mit einem Geburtsgewicht unter 3.000 Gramm zur Welt brachten. Das Risiko für ein geringes Geburtsgewicht stieg um dreizehn Prozent je Mikrogramm Feinstaub in einem Kubikmeter Luft.