Urlaubsglück im Ötztal

Foto: Ötztal Tourismus:Gaislaschkoglbahn

(mko) Dörfer, Berge, Gletscher, Almhütten, Höhenwege, Wiesen,Wälder,Wasser – die Natur im Ötztal gleicht einem Heimatfilm, in dem Trachtenumzüge und Musikkapellen nicht fehlen,ähnlich dem 1956 gedrehten Film „Die Geierwally“, (Roman von Wilhelmine von Hillern),der das dramatische Leben der Tirolerin Anna Stainer-Knittel zeigt. Tradition überlebt und wird gepflegt und die Bewohner sind stolz auf ihr Brauchtum, nicht nur für den Tourismus. Noch heute sprechen sie hier den urigsten Dialekt Tirols.
Die Natur bestimmt den Lebensrhythmus im Sommer wie im Winter, ob Schnee oder Sonne, dazu gehören 86 Gletscher, der größte Wasserfall Tirols, der Stuibenfall und auch das „hippe“ Sölden, das als Synomym für inszenierte Fröhlichkeit steht. Hier gibt es allein in der Umgebung 300 Kilometer markierte Wanderwege für Gletschertouren und Gipfelbesteigungen (auch mit ausgebildeten Bergführern) und ein Wandergebiet, das sich von 1.377 Meter bis jenseits der 3000er-Grenze erstreckt. Und auch im Sommer stehen Aufstiegshilfe z.B. die Gaislaschkoglbahn (bis 3.058m), Doppelsesselift und Gondelbahnen zur Verfügung sowie so genannte Wanderbusse und Hüttentaxis, die den Weg zu den Juwelen der Bergwelt abkürzen oder in die Wasserwelt des Tales führen.
Denn Wasser ist das prägende Element, Gletscher speichern drei Viertel aller Süßwasserreserven und stellen somit die größten, natürlichen Wasserspeicher der Welt dar. Außerdem ermöglicht die Gletscherschmelze actiongeladene Freizeitaktivitäten wie Rafting in den Fluten des Inn, Wildwasserfahrten, Canyoning in den Klammen oder eine steile Mountainbike-Fahrt zur Gaislachalm.
Beschaulicher geht es zu beim „Wandern für die Sinne“, auf dem Besinnungsweg in der Almenregion Hochoetz oder in Umhausen, wo das moderne Kurzentrum das radonhaltige Quellwasser für Wasserkuren nutzt oder am Pitburger See, der echte, nicht gefühlte, 24 Grad warmes Wasser bietet.
Auch kinderwagenfreundliche Forstwege wurden angelegt, nebst urigen Einkehrmöglichkeiten,wo das Brauchtum zu Hause ist.
Wer Gesundheit und Höhenkultur sucht, ist in Österreichs höchstem Kirchdorf Hochgurgl/Obergurgl genau richtig. Bergwanderer finden hier den Ausgangspunkt für Hoch- und Gletschertouren und Walkingsfans den höchsten Nordic-Walking-Trail Europas auf 1.930 Metern.
Am besten fährt, wohnt und wandert man mit der Ötztal Premium Card in der Tasche, die kostenlos durch den Naturpark der Ötztaler Alpen führt und auch sonst noch reichlich Vergünstigungen bietet. Und sollte es einmal regnen, kann man den Gipfelblick natürlich vom Wasser aus genießen, z.B. im Aqua Dom Längenfeld. Das schwefelhaltige Wasser kommt heute aber nicht mehr aus hölzernen Trögen sondern fließt in edelgestylte Becken. Die Poesie der Vergänglichkeit trifft hier manchmal auf die Hotspots der Moderne und vermischt sich dann- entsprechend findet jeder Besucher „sein“ persönliches Plätzchen, sei es beim Biken,Wandern, Walken oder auch nur Wundern.

Hüten- und Wandertipps, Informationen zur Premium Card über.

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