Tourette-Syndrom: Regelkreis im Gehirn betroffen

(mko) Mit hoch innovativen modernen bildgebenden Verfahren wie z. B. neuen strukturellen Kernspintomografiemethoden lassen sich gezielt Änderungen im Gehirn, z. B. bestimmte Regelkreise darstellen. Das Tourette-Syndrom zeichnet sich durch eine Kombination von extremen und unkontrollierten Bewegungen und lautmalerischen Tics aus. Häufig kommen noch psychiatrische Erkrankungen wie Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADSH) und Zwangsstörung dazu. Eine Studie bekräftigt jetzt die Vermutung, dass Betroffene mit Tourette-Syndrom diverse Hirnveränderungen bestimmter Regelkreise im Gehirn aufweisen.