(mko) Frauen, die in der Schwangerschaft rauchen, haben ein doppelt so hohes Risiko, dass ihr
Baby ein Zappelphilipp wird, bzw. das Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom oder eine Hyperaktivitätsstörung, abgekürzt ADHS genannt, bekommt. So bezeichnet man Kinder,die unter erheblichen Konzentrationsstörungen leiden, bzw. in ihrer Daueraufmerksamkeitsfähigkeit auffallen, sich auch oft nur schwer unter Kontrolle haben und schnell ausrasten (Störung der Impulskontrolle). Dazu kommt oft eine motorische Hyperaktivität. d. h. diese Kinder können kaum stillsitzen, von ihnen geht eine große Unruhe aus. Das ergab jetzt eine Studie mit 4.000 Kindern, die zwischen 1991 und 1994 geboren wurden. Verglichen wurden die Gebärenden nach Raucherinnen und Nichtraucherinnen. Von den untersuchten Kindern hatten 170 ADHS. Gary Giovino vom Roswell Cancer Institute in Buffalo, New York,USA: „Rauchen schädigt den Fetus, das ist bekannt. Es gelangt weniger Sauerstoff ins Gehirn und Nikotin ist ein Gift. Und aufgrund vieler Studien wissen wir, das dass Rauchen in der Schwangerschaft die kognitive Entwicklung reduziert.“ Weitere Studien sollen folgen. Nicht berücksichtigt werden konnte, ob die Mütter nicht selbst ADHS haben.
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Zappelphilipp: Bei ADHS hilft oft auch Umstellung der Ernährung
(mko) Viele Eltern, die zu Hause mit einem Zappelphilipp leben, das heißt, ein Kind haben, das ständig zur Ruhe ermahnt werden muss, sowohl in der Schule als auch bei den Hausaufgaben, dem jede länge-re Konzentration schwer fällt (Aufmerksamkeitsdefizit/
Hyperaktivitätsstörung/ADHS) sind es oft leid, ihrem Kind täglich Medikamente zu verabreichen, damit es ruhiger wird und sich besser konzentrieren kann.
Eine Umstellung des Speiseplans brachte jetzt betroffenen Kindern in den USA mehr Ruhe und Konzentration. So wurden
Getreide-Produkte wie etwa Weizen, Hafer oder Mais, Milchprodukte, Zitrusfrüchte und Eier weggelassen
und durch andere ersetzt wie z.B. Ginko und Fischöle. So Dr. Wendy Weber von der Bastyr Universität in
Seattle/USA. Die Diätumstellung zeigte nach acht Wochen erste Erfolge im Verhalten der
betroffenen Kinder, die oft Störungen im Sozialverhalten, Angststörungen, Stimmungswechsel sowie
Fettleibigkeit/Adipositas aufweisen.