Schlagwort-Archive: Zähne

Kühle Drinks stehen jetzt bei der Hitze hoch im Kurs, Eiskaffee oder Frucht-Cocktail, da klirren die kalten Würfel im Glas. Aber: oft schreien die Zähne um Hilfe? Schadet es nun den Zähnen, wenn man die Eiswürfel zerbeisst? Nein, sagt die Expertin Professor Ursula Platzer vom Hamburger Universitätsklinikum (UKE) für Präventive Zahnheilkunde. Den Kälteschock von minus sieben Grad muß ein intakter Zahnschmelz mühelos verkraften. Und auch die Schwankungen zwischen heiß und kalt sollten den Schmelz nicht „erschrecken“.

(mko) Gemüse wie roh geraspelte Karotten, die man gut kauen muss, sind Gymnastik für unsere Kaumuskeln. Sie fördern die Durchblu-tung des Zahnfleisches und regen den Speichelfluss an. Speisereste werden so schnell weggespült. Hülsenfrüchte etwa frische Erbsenschoten enthalten Fluor und tun den Zähnen ebenso gut wie Ra-dieschen und Salat. Sie fördern die natürliche Zahnpflege. Auch das Wachstum der Mundschleimhaut wird durch Vitamin A, das in Möhren, grünem Blattgemüse wie Spinat, gelben und grünen Paprika enthalten ist, gefördert. Probleme bekommen unsere Zähne aber durch Säuren, die in vielen Nah-rungsmitteln stecken, so z.B. in Limonade und Cola, Ananas und Essig Daher sollte man auch nicht stündlich einen Apfel essen. Das äzt die Mineralien aus dem Zahn-schmelz, macht ihn weich und empfindlich.

(mko) Es scheint ein Zusammenhang zwischen Übergewicht bei Kindern und Zahnverfall zu beste-hen. Schuld daran ist laut Experten, das stundenlange Hocken vor dem Fernseher, denn dabei würden die Kinder fetthaltige Snacks naschen und zuckerhaltige Getränke konsumieren. Für die Zähne bedeutet das, sie sind ständig im Kontakt mit Nahrungsmitteln. Das greift die Zahnsubstanz an und führt auf die Dauer zu Zahnverfall

(mko) Die Frühschwangerschaft erlebt eine Frau „unbewusst“, sie weiß nicht, dass sie ein Kind erwartet. Wird in die-ser Zeit beim Zahnarzt geröntgt, kann das negative Folgen für das Ungeborene haben. Das ist das Er-gebnis einer Studie der Washington State University. Demnach gebären Frauen, die in der frühen Schwan-gerschaft beim Röntgen ihrer Zäh-ne einer Dosis von über 0,4m Gy ausgesetzt waren, häufiger ein Kind mit nur 2.500 Gramm. Die Wissen-schaftler vermuten, dass die Rönt-genstrahlen die Schilddrüse der Mutter negativ beeinflussen, was sich wiederum negativ auf das Ge-burtsgewicht des Kindes auswirkt. Um jedes Risiko auszuschalten, sollten Frauen mit Kinderwunsch ihre Zähne möglichst vor einer Schwangerschaft gründlich unter-suchen lassen.

(mko) Vorsicht in der Schwangerschaft: Bei einer Zahnbehandlung mit notwendiger Röntgenuntersuchung sollten werdende Mütter unbedingt niedrig dosiert geröntgt werden. Aktuelle Studien in Wa-shington /USA haben gezeigt, dass das Röntgen der Zähne bei Schwangeren zu einem niedrigem Geburtsgewicht der Babies führt. Die Risiko-Rate liegt bei fünf Pro-zent. Das Geburtsgewicht der un-tersuchten Babies betroffener Müt-ter lag unter 2,5 Kilogramm. Die Mütter waren Röntgenstrahlen von mindestens 0,4 mGY ausgesetzt gewesen.