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(mko) Etwa jeder vierte Deutsche leidet unter Verstopfung oder einer Obstipation. Wer jetzt seinen Darm „putzen“ will, kann das mit einfachen Mitteln tun, etwa durch mehr Bewegung: Statt den Lift zu benutzen besser Treppensteigen, statt Fernsehen Spazieren gehen. Der Darm reagiert sehr sensibel auf äußere Einflüsse; Stress, Hektik und eine sitzende Tätigkeit fördern Darmträgheit. Auch unsere Ernährung spielt eine wichtige Rolle: Saison haben jetzt z. B. Löwenzahn und Rhabarber. Beides hilft bei Verstopfung. Rhabarber enthält z. B. viele Glykoside und Löwenzahn Bitterstoffe, Gerbstoff, Harz und ätherisches Öl. Löwenzahn ist stark harntreibend, appetitanregend, aber gleichzeitig abführend und fördert den Gallen-fluss. Man kann ihn als Presssaft oder im Salat (junge Blätter) verwenden oder auch die Wurzeln raspeln. Rhabarber mit Zucker kochen, als Kompott servieren. Um die Verdauung zu fördern sind aber auch: Vollkornmüsli mit eingeweichten Backpflaumen, ungeschälter Reis, Vollkornnudeln, Feigen oder Datteln wichtig. Dazu viel trinken – mindestens zwei Liter Flüssigkeitam Tag.

(mko) Das Gleichgewicht von „freundlichen“ und „unfreundlichen“ Bakterien im Körper lässt mit dem Alter nach. Als Schutz vor einem Reizdarm-Syndrom, einer Lebensmittelvergiftung, vor Verstopfung und einer Reihe von Durchfällen (z.B. bei Einnahme von Antibiotika oder bei einer Strahlenbehandlung) sollten besonders ältere Menschen ab 60 Jahren über einen längeren Zeitraum täglich 100 Gramm probiotische Lebensmittel essen (Joghurt oder auch Kapseln), denn die darin enthaltenen „freundlichen“ Bakterienstämme können sich nicht auf Dauer im Darm ansiedeln und sind spätestens nach drei Wochen nicht mehr nachweisbar. Das Wort „probiotisch“ stammt aus dem Griechischen „pro bios“ und bedeutet „ für das Leben“. Produkte mit dieser Bezeichnung enthalten spezielle Mikroorganismen, die lebend in die Darmflora gelangen, diese günstig beeinflussen und die Immunabwehr stärken. Denn: Sie gleichen das Ungleichgewicht von 1000 „unfreundlichen“ Bakterien, die ältere Menschen mit sich herumtragen, wieder aus. Bifidobakterien und Lactobazillen so heißen diese „freundlichen“ Bakterienstämme. Wichtig ist die genaue Auszeichnung auf den Produkten Bio-Joghurt allein reicht als Bezeichnung nicht aus.

(mko) Verstopfung – wer kennt das nicht? Eine der vielen Behandlungsmöglichkeiten, die bei längerer Anwendung nicht zur Verstärkung der Darmträgheit führen, ist eine Kohlendioxidbehandlung mit CO²-Zäpfchen (Apotheke). Ver-gleichbar mit dem Glas Mineral-wasser entwickeln sie im Enddarm feinperliges Kohlendioxid. Durch diese Gasentwicklung dehnt sich der Darm aus und nimmt seine Ar-beit auf, die Verstopfung wird be-seitigt, wobei sich der Darm hier selber hilft und es nicht zu einer Gewöhnung kommt, egal wie oft oder wie lange diese Therapie dau-ert. Sie kann auch problemlos bei Säuglingen und Schwangeren an-gewendet werden.

(mko) Etwa jeder vierte Deutsche leidet unter Verstopfung (Obstipation). Wer jetzt seinen Darm „putzen“ will, kann das mit einfachen Mitteln tun, etwa durch mehr Bewegung: Statt Lift besser Treppensteigen, statt Fernsehen Spazieren gehen. Der Darm reagiert sehr sensibel auf äußere Einflüsse; Stress, Hektik und eine sitzende Tätigkeit fördern Darmträgheit. Auch unsere Ernährung spielt eine wichtige Rol-le: Saison haben jetzt z. B. Löwen-zahn und Rhabarber. Beides hilft bei Verstopfung. Rhabarber enthält z. B. viele Glykoside und Löwen-zahn Bitterstoffe, Gerbstoff, Harz und ätherisches Öl. Löwenzahn ist stark harntreibend, appetitanre-gend, aber gleichzeitig abführend und fördert den Gallenfluss. Man kann ihn als Presssaft oder im Salat (junge Blätter) verwenden oder auch die Wurzeln raspeln. Rhabar-ber mit Zucker kochen, als Kom-pott servieren. Um die Verdauung zu fördern sind aber auch: Voll-kornmüsli mit eingeweichten Back-pflaumen, ungeschälter Reis, Voll-kornnudeln, Feigen oder Datteln wichtig. So der Ernährungswissen-schaftler Dr. Markus Brüngel aus Erlangen. Dazu viel trinken – min-destens zwei Liter Flüssigkeit.