Schlagwort-Archive: Unfälle

Foto: Wikipedia

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(mko) Vorsicht am Steuer heißt jetzt die Devise für Allergiker, denn von April bis August ist Pollenflugsaison und da steigt die Unfallhäufigkeit für Allergiker – sie haben im Straßenverkehr ein 30 Prozent höheres Unfallrisiko.
Der Grund: Oft fehlt die richtige Behandlung, es kommt zu Niesanfällen, Fließschnupfen, Augentränen und asthmatischer Luftnot. So Professor Gerhard Schultze-Werninghaus, Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie. Da die Beschwerden auch nachts auftreten, stören sie den Nachtschlaf und verursachen Müdigkeit und Unauf-merksamkeit tagsüber. Das wiederum verstärkt das Unfallrisiko insgesamt. Dazu kommt, dass manche Allergiker die 4- bis 5fache Tagesdosis ihres Medikaments einnehmen und dabei oft vergessen, dass sich die beruhigende (sedierende) Nebenwirkung eines Arzneimittels durch gleichzeitigen Alkoholkonsum verstärkt. Was hilft: Einbau eines Innenraumfilters im Auto – das verbessert die Verkehrssicherheit und reduziert die Allergenbelastung. Immerhin: In Deutschland leiden ca. 16 Millionen Menschen an allergischer Rhinitis (Heuschnupfen). ...mehr

(mko) Jetzt sind sie wieder unterwegs, die Pistenfans: Erwachsene und Kinder, Könner und Anfänger in Österreich, Italien oder den Schweizer Bergen. Trotz aller Vorsicht lassen sich Stürze und Unfälle oft nicht vermeiden. Meist ist die Ursache dafür Unkenntnis oder Leichtsinn. Aber: Wagemut kann teuer werden. Damit der Ski-Urlaub in schöner Erinnerung bleibt, hier einige Tipps:

• Kondition und Gleichgewicht müssen stimmen, daher das ganze Jahr über Sport treiben.
• Zu empfehlen sind:
• Kraftsport,
• Fitness-Kurse,
• Schwimmen,
• Inline-Skating. ...mehr

(mko) Im Dezember bis Februar ereignen sich im Vergleich zum Frühjahr dreimal so viele Unfälle mit Fußgängern und Radfahrern. So eine Analyse des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR). Eine der Hauptursachen für die erhöhte Gefährdung: Zwischen sieben und acht Uhr morgens sind viele Schulkinder in der Dunkelheit unterwegs, um zur Schule zu gehen. Sie werden aber oft von Auto-, LKW- oder Motorradfahrern schlecht gesehen. Manchmal erst aus allererster Nähe. Hektik und Unausgeschlafenheit bei den Kin-dern und Erwachsenen haben dann gefährliche Folgen. Der DRV empfiehlt daher: in der dunklen Jahreszeit noch mehr auf Kinder zu achten, das Tempolimit zu beachten und bremsbreit zu sein. Die Scheiben der Autos sollten frei sein. Die Kinder sind geschützter, wenn sie rechtzeitig das Haus verlassen und ausgeschlafen ihren Schulweg antreten.

(mko) Gähnen, Frösteln, brennende Augen – wer kennt das nicht nach einer schlechten Nacht mit wenig Schlaf. Müdigkeit ist heute jedoch die Hauptursache für jeden dritten Verkehrsunfall. Besonders Schnarher, die unter einer Schlafapnoe leiden (in Deutschland ca. 2,5 Millionen Menschen), haben ein bis zu siebenfach erhöhtes Risiko. Bei einer Schlafapnoe setzt während des Schlafes die Atmung immer wieder bis zu zwei Minuten aus, ohne, dass der Schläfer das merkt. So reduziert sich die Sauerstoffaufnahme und das führt zu der Tagesmüdigkeit, die letztlich mit einem Autounfall enden kann. Abhilfe schafft eine Atemtherapie-maske (CPAP-Maske). Wer 42 Tage damit schläft, hat ein um 60 Prozent geringeres Unfallrisiko. Betroffene, die sich ausführlicher informieren möchten, finden in dem Internetportal: www: intiative-gesunder-schlaf.de ausführlichere Informationen zum Thema Schlafapnoe.