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SONY DSC(mko) Sonnenstrahlen ziehen uns nach draußen. Aber Vorsicht: die Gefahr von Hautkrebs steigt durch zu intensive Sonnenbäder. Wie kann ich mich vor Hautkrebs schützen? Reduzieren Sie die Anzahl der Sonnenbäder auf so wenige wie möglich. Geben Sie Ihrer Haut Zeit, sich langsam an die Sonne zu gewöhnen. Der beste Schutz vor UV-Strahlung ist mit Kleidung zu erreichen. Eine Kopfbedeckung und eine Sonnenbrille schützen die empfindlichen Regionen von Kopfhaut und Augen. Alle ungeschützten Hautstellen sollten vor der Sonnenexposition großzügig mit einer Sonnencreme mit adäquatem Lichtschutzfaktor (SFP) eingecremt werden. Faustregel: Je heller der Hauttyp, desto geringer die Eigenschutzzeit der Haut und desto höher sollte der Lichtschutzfaktor des Sonnenschutzmittels sein. Um den auf dem Sonnenschutzmittel angegebenen Lichtschutzfaktor (SFP) zu erreichen, müssen bei Erwachsenen für den gesamten Körper ca. 30 – 40 ml Lotion verwendet werden. Baden und Schwitzen reduzieren auch bei wasserfester Sonnencreme nach einer Weile deren Schutzfunktion. Es empfiehlt sich, wasserfeste Sonnencreme zu verwenden, die Sie alle 2 Stunden erneut auftragen. Säuglinge und Kleinkinder gehören nicht in die pralle Sonne. Kinder sollen bei starker Sonneneinstrahlung hautbedeckende Kleidung tragen.

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(mko) Einige Arzneimittel können eine Lichtreaktion auslösen, das sollte man bei Sonnenbädern und im Urlaub beachten. Als Folge solcher Lichtreaktionen können starke, sonnenbrandähnliche Symptome wie blasige Hautveränderungen und schmerzende Rötungen entstehen – und das schon nach kurzen Sonnenbädern,warnt das Deutsche Grüne Kreuz. Die Hautreaktion entstehen dadurch,dass bestimmte körperfremde Substanzen reagieren, wenn gleichzeitig UV- Licht auf die Haut einwirkt. Die Wirkung der Sonnenstrahlen wird dadurch übermäßig verstärkt. Ein guter Sonnenschutz ist besonders bei Einnahme von Medikamenten, die für fototoxische oder fotoallergische Reaktionen bekannt sind, sehr wichtig. Antibiotika aus der Gruppe der Tetracycline sind für solche Reaktionen bekannt. Allen voran Doxycyclin, das häufig bei Behandlung von Atemwegserkrankungen, Infektionen des Urogenitaltrakts, Infektionen des Magen-Darm-Traktes, Borreliose und anderen gesundheitlichen Störungen eingesetzt wird, in Ausnahmefällen auch zur Malaria-Prophylxe. Aber auch Anti-biotika aus der Gruppe der Gyrasehemmer sind nicht ungefährlich. Besonders stark fototoxisch wirkt das zur Therapie von Harnwegsinfekten benutzte Cinoxacin. Wer ein solches Antibiotikum einnimmt, muss damit rechnen selbst bei kurzem Sonnenbad einen starken Sonnenbrand davon zu tragen. Andere Medikamenten- gruppen, bei denen es zu unerwünschten Hautreaktionen unter Sonneneinstrahlung kommen kann, sind Arzneien zur Behandlung von Diabetes und Herzkreislauferkrankungen, Hormone und bestimmte Psychopharmaka. Wer Medikamente einnimmt, sollte vor dem Urlaub unbedingt durch den Arzt oder Apotheker klären lassen, ob sich die Medikamente mit der Sonne vertragen oder den Beipackzettel nach entsprechenden Informationen durchlesen.