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(mko) Zahlreiche Menschen schwitzen in der Nacht, besonders wenn sie Antidepressiva einnehmen, in den Wechseljahren sind, die Sommerhitze nicht vertragen oder stark übergewichtig sind. Hilfe für „Nachtschwitzer“ kommt jetzt von der Universität in Osnabrück. Hier wurde  im Laborversuch ein Deckbett getestet, das von viereckigen Luftschleusen durchzogen ist, so dass die Feuchtigkeit nach oben austreten kann. Dieses System bewirkt eine abgestimmte Klimatisierung. Das spezielle Deckbett ist von einem normalen nicht zu unterscheiden. So Christoph Wölk vom Schlaflabor. Noch bessere Effekte erzielten die Schlafforscher, wenn zu dem speziellen Deckbett eine ebenso neuartige Matratzenauflage verwendet wurde, die von der Ausstattung her einem Autositz ähnelt. Durch ganz viele Körper-kontaktpunkte wird punktuell ein Wärmestau abgebaut. So entsteht zwischen Deckbett und Auflage ein ideales Schlafklima, das Temperatur und Luftfeuchtigkeit auf natürliche Weise normalisiere und weder einen zu heißen Rücken noch kalte Füße produziert.

(mko) Peinlich, wenn sich beim Konferenztermin im Sommer mittags schon erste Schweißflecken auf Hemd oder Bluse abzeichnen, das verstärkt im zweifelsfall Stress, Hektik, Nervosität und bringt uns nur noch mehr ins Schwitzen. Das kann man zwar mit intensiver Körperpflege in den Griff bekommen, aber es gibt auch langanhaltende Maßnahmen. Zum Beispiel hilft da eine Pflanze, die auch als Gewürz bekannt ist: Salbei (Salvia).  Salbei reduziert langfristig die Schweißbildung, hemmt die Schweißdrüsen und kann bei regelmäßiger Einnahme die unangenehmen Begleiterscheinungen des übermäßigen Schwitzens (Hyperhidrose) beseitigen. In Apotheken gibt es auch fertige Tropfen, Antitranspirante, Gel, Cremes oder Dragees und sogar Säfte. Man kann auch selber Salbei-Tee herstellen und zweimal täglich auf die betroffenen Stellen auftragen.
Gegen Entzündungen hilft der durch Einlegen in Alkohol gewonnene Salbeiauszug. Zur Vorbeugung können auch Salbeibonbons gelutscht werden.
Keinesfalls sollte Salbei während der Schwangerschaft innerlich angewendet werden, da das ätherische Öl Thujon in einer Überdosis als Nervengift wirken und zu Krämpfen, Herz- und Kreislaufproblemen führen kann. ...mehr

(mk) Sommer, Sonne, Schweißausbrüche – das sollte man nicht gleich mit einem Deo bekämpfen, denn Schwitzen ist gesund. Der Körper scheidet nicht nur Wasser, sondern auch viele Giftstoffe und Stoffwechselschlacken über die Poren aus. Das Schwitzen ist sozusagen die körpereigene Klima-anlage des Menschen, denn wenn die Körpertemperatur an heißen Tagen 37 Grad übersteigt, meldet das Zwischenhirn über die Nervenbahnen der Haut: abkühlen. Die Steuerungszentrale für das Schwitzen ist unser vegetatives Nervensystem; nervöse, sensible Menschen schwitzen daher mehr. Man sollte nie den Schwitzvor-gang komplett stoppen, etwa mit Spezial-Deos. Besser sind natürliche Hilfsmittel: Einen Liter Wasser mit einer halben Tasse Apfelessig mischen und den Körper – besonders die Achselhöhlen – damit abreiben. Urlauber, die in den Süden fliegen, sollten schon vor Reiseantritt regelmäßig Salbeitee trinken, mindestens 1 Liter pro Tag. (1 Liter Wasser, drei Eßlöffel Salbeiblätter 3 Minuten kochen und durchseihen). Die Schweißdrüsen ziehen sich auch zusammen, wenn man am Tag Hände und Füße in lauwarmes Wasser taucht, oder zwei Tropfen Lavendelöl und zwei Tropfen Salbei.