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Schwangerschaft: Hefepilzuntersuchung ratsam
(mko) Von Candida albicans haben die meisten Frauen schon etwas gehört – es handelt sich meist um einen recht harmlosen Hefepilz oder Vaginalpilz. Dieser kann jedoch am Ende einer Schwangerschaft zu Problemen führen! Rund dreißig Prozent aller Schwangeren sind ( meist zum Ende hin) von einer solchen Infektion betroffen. Die Ursache ist der veränderte Hormonhaushalt, der den Säuregehalt des Scheidenmilieus sinken lässt und die Glukosekonzentration nach oben treibt.
So kann sich er Hefepilz in der Scheide leicht vermehren. Das Risiko dieser Infektion ist relativ gering für Mutter und Kind. Aber: auf einen Scheidenpilz können sich bakterielle Infektion aufsatteln und das kann die Schwangerschaft gefährden. Liegt bei der Geburt eine Hefepilzinfektion vor, überträgt sich diese leicht auf das Neugeborne. Sehr häufig entwickelt sich dann beim Baby eine Mykose (Pilzbefall) im Windelbereich oder Mund und das muss behandelt werden. Frauenärzte empfehlen daher auch allen
Schwangeren, die keine Symptome spüren,sich ab der 34. Schwangerschaftswoche auf Pilze untersuchen zu lassen. Bei Pilzbefall folgt einen Therapie mit Antimyotika, die auch in der Schwangerschaft verträglich sind.
Vitamin-D-Level der Mutter bestimmt Babies Knochen fürs Leben
(mko) Nehmen Mütter in ihrer Schwangerschaft Vitamin-D ein, wirkt sich das später beim Baby
und Kleinkind positiv auf die Kno-chengesundheit aus und reduziert im Alter Osteoporose. Fehlt der Mutter jedoch Vitamin-D hat das Kind später eine geringere Knochendichte bzw. eher schwache, statt starke Knochen. Diese Erkenntnis ist noch völlig neu, da Schwangere bisher nicht auf ihren Vitamin-D-Gehalt unter-sucht wurden. Vitamin-D ist wich-tig für das Kalzium-Gleichgewicht im Körper, es regelt und unter-stützt die Aufnahme von Kalzium aus dem Darm. Wichtig ist daher ein ausgewogenes Verhältnis beider zueinander. Vitamin-D-Mangel entsteht u. a. auch durch mangelnde UV-Bestrahlung (Sonnenlicht).