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(mko) Ratsam ist in jetzt ein Grippeschutz gegen die jedes Jahr auftretende saisonale Grippe (Influenza) , am besten eine Impfung. Die beste Zeit für diese Schutzimpfung ist im Oktover/November , besonders für Senioren und chronisch Kranke, aber auch Ärzte, Pflegepersonal und Busfahrer. Diese Influenza oder Virusgrippe, die saisonal in den Wintermonaten auftritt, ist nicht zu verwechseln mit einem einfach Husten oder Schnupfen. Im Gegensatz zur Erkältung handelt es sich bei der saisonalen Grippe um eine ernsthafte Erkrankung: „Die Krankheitsanzeichen wie Fieber, Muskel- und Kopfschmerzen treten meist plötzlich auf. Man fühlt sich geschwächt und neigt zu Schweißausbrüchen. Vor allem bei Personen mit einem geschwächten Immunsystem kann es zu gefährlichen Komplikationen wie z.B. einer Lungenentzündungen kommen. in Impfschutz besteht schon nach einmaliger Impfung, allerdings muss wegen der Wandlungsfähigkeit der Erreger jedes Jahr neu immunisiert werden. Die Erreger der saisonalen Virusgrippe können sich von Jahr zu Jahr ändern. Danach richtet sich die Zusammensetzung des Impfstoffs. In der Regel enthalten die Impfstoffe Antigene von drei verschiedenen Virusstämmen, die die Weltgesundheitsorganisation WHO zuvor ermittelt. Die meisten Krankenkassen in Deutschland übernehmen die Kosten für die jetzt anstehende saisonale Grippeimpfung. Aktuelle Informationen bietet das Robert-Koch-Institut unter: Impfungen: A – Z – Saisonale Influenza-Impfung. Robert Koch Institut 

(mko) Das Bundeskabinett hat am 19. August 09 der Verordnung über die Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung bei Schutzimpfungen gegen die neue Influenza A(H1N1) der so genannten „Schweinegrippe“ zugestimmt. Damit wird die Impfung (zwei Impfungen) für jeden Versicherten, der sich impfen lassen möchte, von der Krankenkasse bezahlt. Der Verband der Privaten Krankenversicherung hat erklärt, für seine Versicherten die Kosten der Impfung ebenfalls zu übernehmen. Dazu erklärt Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: „Die Impfung bietet einen wirksamen Schutz. Nach wie vor verlaufen die Erkrankungen an der Neuen Influenza in Deutschland ganz überwiegend mild. Mit Zunahme der Fallzahlen ist allerdings auch mit dem Auftreten schwerer Erkrankungs- oder Todesfälle zu rechnen. Deshalb ist es richtig, Vorsorge zu treffen. Jeder, der geimpft werden möchte, wird eine Impfung bekommen. Da der Impfstoff voraussichtlich ab Ende September/Anfang Oktober nach und nach ausgeliefert werden wird, sollen zunächst besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen geimpft werden. Dazu gehören Personen mit chronischen Erkrankungen, Schwangere und besonders exponiertes Schlüsselpersonal, also Beschäftigte im Gesundheitswesen, bei der Polizei und der Feuerwehr„. Die Durchführung und Organisation der Impfung ist Aufgabe der Länder. Die Einzelheiten dazu werden jeweils zwischen den Ländern und den Krankenkassen in so genannten Impfvereinbarungen geregelt.