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(mko) Ein körpereigenes Schmerzmittel wirkt achtmal effektiver als Morphium. Bei dem Schmerzkiller handelt sich um das so genannte „Prostataspezifische Saure Phosphatase (PAP), das bisher nur als Tumormarker erkannt wurde. Es kommt aber auch in Nervenzellen vor, die für Schmerzempfindungen zuständig sind. Dort verwandelt es schmerzverursachende Botenstoffe in solche, die Schmerzen unterdrücken. So der US-Wissenschaftler Proferssor Mark Zylka. Ein künstlicher Eingriff in diesen Mechanismus könnte eine effektive Möglichkeit sein, Schmerzen zu unterdrücken, so Zylka. Der Wissenschaftler sucht jetzt nach weiteren Proteinen, die ebenfalls zu dieser Spaltreaktion fähig sind. „Es ist zwar möglich, dass das Enzym PAP selbst für eine Behandlung von Schmerzen eingesetzt werden kann, jedoch nur in Form von Injektionen wie bei Morphium. Wir möchtenjedoch erreichen, dass es in Tablettenform eingenommen werden kann.“