Licht ist der wichtigste Zeitgeber für die innere Uhr. Studien zeigen, dass sich die innere Uhr exakt nach der Sonnenzeit richtet. Außerdem bestimmt aber auch unser genetisches „Programm“ Eigenschaften der inneren bzw. biologischen Uhr. Das erklärt, warum einige viel, andere wenig Schlaf benötigen und warum es Früh- und Spätaufsteher gibt.
„Insgesamt wird unser Tagesablauf von drei Uhren bestimmt: der Sonnenuhr, der inneren Uhr und der sozialen Uhr.
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Mythos geplatzt: Mond beeinflusst unseren Schlaf doch nicht!
Mondaufgang
mko) Seit Jahrhunderten glauben die Menschen, dass ihre Gesundheit oder ihr Verhalten durch den Mond beeinflusst werden. Im Volksglauben hält sich vor allem die Überzeugung, dass man in Vollmondnächten schlechter schläft. Aber gibt es tatsächlich einen wissenschaftlich nachweisbaren Zusammenhang? Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München konnten anhand von Studien jetzt keinen Zusammenhang zwischen dem menschlichen Schlaf und den Mondphasen finden. Für die Untersuchung werteten die Forscher große, bereits vorhandene Datensätze über den Schlaf zahlreicher Probanden aus. Während der Recherchen stießen sie auf weitere Studienergebnisse, welche ebenfalls keinen Einfluss des Mondes feststellen konnten. Diese sind jedoch häufig nicht veröffentlicht worden. Dadurch waren Studien mit positivem Befund bislang in der wissenschaftlichen Literatur überrepräsentiert.
Jüngere tagsüber oft müder als Senioren
(mko) 20-30jährige schlafen in der Regel sieben Stunden und 13 Minuten (7,13 Std.), ältere Mitbürger (40- bis 55-jährige) sechs Stunden und fünfzig Minuten (6,50Std.) und 66- bis 83-jährige benötigen durchschnittlich sechseinhalb Stunden Schlaf. Während sich die Älteren tagsüber ausgeruht und fit fühlen – obwohl sie in der Nacht mehrmals aufwachen und in diesem Alter auch schon die Tiefschlafphasen verkürzt sind – fühlen sich die Jüngeren mit mehr Nachtschlaf tagsüber oft unausgeschlafen und müde. (Quelle: Studie der Universität Surrey/GB.)