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(mko) Kuchenbacken, Kundenbesprechungen, Meeting, Kindergeburtstag und noch Wetterwechsel: Schwangere geben Stress über das Fruchtwasser an das Ungeborene weiter. Worauf Hebammen immer wieder hinweisen, wurde inzwischen durch eine britische Studie wissenschaftlich belegt. Ärzte untersuchten den Fruchtwasserspiegel von über 260 Schwangeren. Die Ärzte stellten fest, dass der Cortisolspiegel (Hormon, das in der Nebennierenrinde gebildet wird, auch Stresshormon genannt) im Fruchtwasser im Lauf der Schwangerschaft anstieg, abhängig von der Tageszeit der Entnahme, aber um-so niedriger lag, je jünger die Schwangere war. Ab der 17. Schwangerschaftswoche stieg der Cortisolspiegel im Fruchtwasser an, je nach der Cortisol-Konzentration im mütterlichen Blut. Man nimmt nun an, dass das von der Mutter gebildete Cortisol durch die Plazenta ins Fruchtwasser gelangt. Wie das genau vor sicht geht, soll nun genau untersucht werden. Be-kannt ist, dass ein Baby im Mutterleib besonders empfindlich auf Umwelteinflüsse reagiert. Näher untersucht werden soll auch, auf welche Weise mütterlicher Stress das Ungeborne beeinflusst und ob sich dies bis in die Kindheit aus-wirkt