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(mko) Wer denkt jetzt nicht an die Bikini-Saison und möchte seine Ringe um den Bauch los werden. Dafür müssen mehr Ballaststoffe auf den Tisch, denn wir essen täglich nur 20 Gramm davon, das heißt: zu wenig Obst, Gemüse oder zu wenig Vollkornbrot. Um schlank zu bleiben, brauchen wir aber die doppelte Menge. Rund 65 Prozent der Männer und rund 50 Prozent der Frauen sind hierzulande übergewichtig. Das bedeutetdas Risiko für Erkrankungen wie z.B. Diabetes, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Arteriosklerose und Arthrosen sind hoch. Inzwischen ist auch schon jedes sechste Kind zu dick, Mädchen häufiger als Jungen.

3.238 Kilokalorien futtern wir im Schnitt täglich in uns hinein, davon 134 g Fett, 22 g Alkohol aber nur 23, 9 g Ballaststoffe.

Wer schlank bleiben oder werden will, hungert. Falsch – es müssen mehr Ballaststoffe auf den Tisch, z. B. Vollkornbrot, Trockenobst, Hülsenfrüchte (z. B. Linsensuppe ohne Speck), Äpfel mit Schale, Erd- oder Johannisbeeren. Ein Pfund Obst hat nur 500 bis 700 Kalorien, acht kleine Scheiben Sa-lami aber – schnell mal nebenbei verdrückt – bedeuten schon 1.000 Kalorien. Acht Bananen auch, aber es dürfte schwer sein, diese mal so nebenbei zu verdrücken. ...mehr

(mko) Dreimal am Tag Obst und die Augen bleiben gesund. Wer diesen Rat von Professor Robert Cykiert aus New York befolgt, reduziert das Risiko im Alter ein Makuladegeneration zu bekommen um 36 Prozent, im Vergleich zu Men-schen, die z. B. täglich nur andert-halb Portionen Obst essen. Allein in Deutschland leiden derzeit zwei Millionen Menschen an einer al-tersbedingten Makuladegeneration, mit drohendem Sehverlust. Die Makula sorgt für die Detailerken-nung im zentralen Teil der Netz-haut. Bei einer Degeneration kommt es zum Zusammenbruch der Isolierschicht zwischen der Netz-haut und der Aderhaut. Dabei tritt Flüssigkeit aus und neue, aus der Aderhaut wachsende Blutgefäße, zerstören das Nervengewebe der Netzhaut.

(mko) An Krebs zu erkranken, hat zu 30 Prozent auch etwas mit unse-rer täglichen Ernährung zu tun. Welche Lebensmittel und welche Obst- und Gemüsesorten vor Krebs schützen, soll die EPIC-Studie (Eu-ropean Prospektive Investigation into Cancer and Nutrition), an der sich Zentren aus zehn europäischen Ländern beteiligen, klären. Erste Daten der Studie liegen jetzt vor: Wer durchschnittlich 456 Gramm Obst und Gemüse am Tag isst, ver-ringert sein Magenkrebs-Risiko um 45 Prozent im Vergleich zu jenen, die durchschnittlich nur 287 Gramm zu sich nehmen. Vor Bron-chial-Krebs schützt man sich mit einem Pfund Obst pro Tag und vor Dickdarmkrebs am besten mit einer ballaststoffreichen Ernährung. Notwendig sind 34 Gramm täglich, damit hat man ein um 40 Prozent geringeres Krebs-Risiko, gegen-über Personen, die z. B. nur zwölf Gramm Ballaststoffe essen – hun-dert Gramm Obst enthalten z. B. drei Gramm Ballaststoffe, Voll-kornbrot doppelt soviel -. Rat-schlag des Experten Professor Elio Riboli aus Lyon: 400 Gramm Obst und Gemüse täglich, dazu 30 Gramm Ballaststoffe und nicht

mehr als 30 Gramm Fleischprodukte. “Damit hält man sein Risiko für eine Krebserkrankung gering“.