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(mko) Patienten, die im Besitz des Adrenalin-Autoinjektors „Anapen“ sind, sollten diesen dringend gegen ein anderes geignetes Arzneimittel austauschen,das rät das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in einer PR-Verlautbarung vom 04. Juni 12. „Anapen“ wird zur sofortigen Behandlung eines Schockzustandes (anaphylaktischer Notfall) eingesetzt. Bei einigen Chargen der betroffenen Produkte besteht das mögliche Risiko, dass die Adrenalinlösung bei einem anaphylaktischen Notfall – die Gefahr besteht besonders bei Allergikern – nicht oder nicht in hinreichender Menge abgegeben wird und damit keine erfolgreiche Behandlung des Schockzustandes erfolgt.Die lebensrettende Adrenalinspritze solle erst weggeworfen werden, wenn sich der Betreffende eine neue Notfallspritze besorgt hat. Das heißt, Patienten sollen betroffene Produkte trotzdem noch solange mit sich führen, bis ihr Arzt ihnen ein anderes geeignetes Arzneimittel verschrieben hat und der Apotheker ihnen dieses andere Arzneimittel ausgehändigt hat. Ärzte sollen ihre Patienten in die sichere Handhabung dieses anderen Produktes einweisen.