(mko) Daran denkt wohl kaum einer, wenn man einen Espresso genießt. Fetttanteil in Filter- Kaffee wird durch das Filtern erhblich gesenkt. Menschen mit hohen Chiolersterin-Werten sollten auf Kaffee, der nach dem Espresso-Prinzip zubereitet wurde, besser verzichten. Kaffee auch niemals in eine ungewaschene Kaffeedose schütten. Die Fette des Kaffees bleiben haften und können ranzig werden.
Kaffee nichtkochen, aber bevorzugt heiß trinken, denn Kochen macht kaffee bitter.
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Kaffee schützt Männer vor Gicht
(mko) Mit steigendem Kaffeekonsum (pro Tag bis zu vier Tassen und mehr) sinkt bei Männern das Risiko Gicht zu bekommen, egal ob es sich um koffeinierten oder entkoffeinierten Kaffee handelt. So das Ergebnis einer zwölfjährigen Studie mit über 45.000 Männern. Es zeigte sich, dass es wohl nicht das Koffein ist, das hier die schützende Wirkung entwickelt, son-dern offenbar enthalten Kaffeebohnen bestimmte Substanzen mit einem besonderen Wirkschutz.
Risiko für Brustkrebs: viel Kaffee trinken
(mko) Frauen mit einem hohem Brustkrebs-Risiko sollten viel Kaffee trinken. So eine internationale Studie durchgeführt in Kanada, Polen, USA und Israel. Frauen, bei denen eine BRCA1- oder BRCA-2-Mutation nachgewiesen wurde können dem-nach ihr Brustkrebsrisiko reduzieren, wenn sie regelmäßig mindestens ein bis drei Tassen Kaffee am Tag trinken, dann senken sie das Risiko um zehn Prozent, bei vier bis fünf Tassen sinkt es bereits auf 25 Prozent und wer täglich mindestens sechs Tassen Kaffee trinkt, hat ein um 69 Prozent reduziertes Risiko. Die Studie basiert auf einer Selbsteinschätzung von über 1600 Frauen, die zu ihrem Kaffeekonsum befragt wurden. Die Wissenschaftler vermuten, dass die schützende Wirkung von den pflanzliche Hormonen (Phy-toöstrogenen) in den Kaffeebohnen ausgeht.
Eierstockkrebs: schon zwei Tassen schwarzer Tee täglich reduzieren das Risiko um die Hälfte
(mko) Die heilende Wirkung von Tee – in diesem Fall schwarzer Tee – ist bekannt. Erneut zeigte jetzt eine Studie schwedischer Forscher,die
60 000 Frauen zwischen 40 Jahre und 76 Jahren über mehrere Jahren untersuchten und sie nach
ihren täglichen Ess- und Trinkgewohnheiten befragten, dass der Konsum von zwei Tassen schwarzem
Tee täglich, z.B. das Risiko von Eierstockkrebs um die Hälfte reduziert. Die Wissenschaftler vermuten,
dass die Antioxidantien im Tee krebsschützend wirken. Die Studie ergab keinen Hinweis darauf, dass Kaffee-Konsum Eier-stockkrebs begünstigt.
Kaffee schützt vor Diabetes
(mko) Wer täglich bis zu sechs Tassen Kaffee trinkt, hält sein Risiko an Diabetes-Typ-2
zu erkranken, relativ niedrig und schützt dazu seinen Glukosestoffwechsel. So die Auswertung von
15 Studien an der Harvard School of Public Health in den USA. Die Studienauswertung ergab, dass
die Erkrankungsrate der starken Kaffeetrinker um 35 Prozent niedriger war als für Menschen mit einem
geringeren Kaffeekonsum.
Kaffeetrinken verhindert Typ-II- Diabetes
(mko) Wer viel Kaffee trinkt, schützt sich vor der Zuckererkrankung (Typ-II-Diabetes). Das belegt jetzt aktuell eine zwölfjährige Langzeitstudie aus Finnland. Untersucht wurden mehr als 6.900 Männer und über 7.600 Frauen im Alter zwischen 35 und 64 Jahren, die regelmäßig 3 bis zu 10 Tassen Kaffee täglich trinken. Keiner der Teilnehmer hatte bei Beginn der Studie Anzeichen von Schlaganfall, Herzerkrankungen oder Typ II-Diabetes. Die Forscher um Dr. Jaakko Tuomiehto des National Health Institut in Helsinki vermu-ten, dass das Zusammenspiel der verschiedenen Kaffee-Inhaltstoffe wie z. B. Magnesium, Koffein etc. hier eine Rolle spielen. Bekannt ist z. B., dass Koffein die Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse stimuliert, um Insulin zu produzieren. Laut Studienergebnis ist Filter-Kaffee frisch aufgebrühten Kaffee vorzu-ziehen. Die Experten vermuten, dass hier die Wasser-Temperatur eine Rolle spielt, etwa wie lange das Kaffeepulver heißem Wasser ausgesetzt wird. Die Studie wird in der März-Ausgabe des „Journal of the American Medical Association“ veröffentlicht.