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Neurodermitis(mko) Kratzattaken und unstillbarer Juckreiz, das ist das Erscheinungsbild von Neurodermitits. Zwanzig Prozent aller Kinder leiden an dieser Erkrankung – auch atopisches Ekzem, atopische Dermatitis genannt – und  ein bis drei  Prozent aller Erwachsenen. Besonders häufig sind im Kindesalter bei Neurodermitikern auch Nahrungsmittel-Allergien, Auslöser sind Hühnerei und Kuhmilch, Erdnuss und Baumnüsse und auch die Entwicklung eines Heuschnupfens ist nicht selten (Pollen-assoziierten Nahrungsmittel). Auf kann eine lebensbedrohliche Anaphylaxie durch Nahrungsmittel-Allergene vorkommen.

Die Symptome lassen mit dem Älterwerden etwas nach, manchmal verschwinden sie auch mit der Pubertät. Häufig treten aber parallel oder später Asthma oder andere Allergien auf.  Man geht heute davon aus, dass sowohl genetische Faktoren als auch bestimmte Provokationsfaktoren zur Entstehung der Neurodermitis beitragen. So ist z.B. die Barrierefunktion der Haut gestört, rote, schuppende, manchmal auch nässende Ekzeme, starker, fast unstillbarer Juckreiz und Entzündungen sind Begleiterscheinungen und stehen im Vordergrund bei den Symptomen. ...mehr

(mko) Wer liebt sie nicht, die dunkelrot, zartrosa, gelb oder weiß blühenden Weihnachtssterne, die jetzt überall in den Blumenläden angeboten werden. Mehr als 3o Millionen dieser aus den Hochebenen Mexikos stammenden Blütenpflanzen wachsen im Winter in Gewächshäusern heran. Der Weihnachtsstern und der Weihnachtskaktus gehören traditionell in die Weihnachtszeit. Aber Vorsicht: Für Latex-Allergiker kann diese Topfpflanze zum Frust werden, denn die Stiele und Blätter enthalten eine Substanz, die, sobald empfindliche Personen damit in Berührung kommen, eine allergische Redaktion auslöst, vom Juckreiz bos hin zum anaphylaktischen Schock. Der Milchsaft von Wolfsmilchgewächsen (Euphorbien), des rot, gelb oder orangefarben blühenden Weihnachtssterns führt bei Hautkontakt zu Hautreizungen und bei Aufnahme in den Mund zu vergiftungsähnlichen Erscheinungen und Verdauungsstörungen.

In Frankreich heißt die Pflanze übrigens „Etoile d’amour (Liebes-Stern) und wird gern zum Muttertag geschenkt, um Weihnachten herum dann „Rose de Noel“, Weihnachtsrose. Ursprünglich kommt die Pflanze aus Mexiko.

(mko) Naschen in der Advents- und Weihnachtszeit gehört dazu, – trotzdem sollte man Süßigkeiten nur in Massen essen. Denn: Fünf Prozent aller Frauen in Deutschland leiden an einer chronisch wiederkehrenden Pilzinfektion (Vaginalmykose) und auch Diabetikerinnen sind aufgrund ihres erhöhten Zuckergehaltes in Blut und Gewebe besonders gefährdet. Pilze lieben Zucker. Die Infektion ist zwar nicht gefährlich aber lästig, durch Brennen, Juckreiz und Ausfluss. Häufig treten die Symptome auch in den letzen Monaten der Schwanger-schaft auf, weil sich der Stoffwechsel der Scheide mit dem Hormon-haushalt in dieser Zeit verändert. Übertriebene Hygiene mit Seifen, die einen Desinfektions- oder Parfumzusatz haben ist tabu, weil so die natürliche Schutz-Funktion der Scheidenflora abgebaut wird. Auch heiße Bäder mit stark parfümierten Badenzusätzen belasten die Haut. Meiden sollte man: zu enge Jeans und Unterwäsche und Strumpfhosen aus Kunstfasern. Statt Süßes mehr Ballaststoffe essen, z.B. Gemüse, Salat und Milchprodukte. Behandelt werden muss eine Vaginalmykose mit einem Antipilzmittel (Apotheke).