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(mko) Auch unsere Ernährung hinterlässt Spuren auf unserer Haut. Besonders Milch und Nahrungsmittel mit hohem glykämischen Index sind bedenklich, denn sie lassen den Blutzuckerspiegel rasch ansteigen. Das sorgt für eine vermehrte Ausschüttung des Hormons Insulin, verstärkt die Hormonumstellung und stimuliert die Talgdrüsen, die dann mehr Talg produzieren. Das ist das Fazit von Jennifer Burns von der New York University,veröffentlicht in der US-Fachzeitschrift:“Journal of the Academy of Nutrition and Dietetics“ nach einer Auswertung von 50 Jahren Forschung. Milch scheint Akne besonders zu fördern. Jugendliche sollten aber selbst ausprobieren, so einige Experten, welche Lebensmittel Spuren auf ihrer Haut hinterlassen und im Zweifelsfall weniger Milch oder Milchprodukte verzehren. Siehe auch Gesundheit von A-Z: „Teenage-Akne: Sind Milch und Molkereiprodukte schuld?“

(mko) Diabetiker, die Insulin benötigen und ihr Urlaubsziel mit dem Flugzeug per Kurz- oder über mehre Zeitzonen per Langstrecke anfliegen, sollten sich vorher in ihrer Ambulanz gut beraten lassen, auch über den Versicherungsschutz bei ihrer Krankekkasse. Wer allein reist sollte auch das Flugpersonal über die Erkrankung informieren und vor Abflug bei der Airline nach diabetesgerechten Mahlzeiten fragen. Auch treten in den Urlaubsmonaten häufiger Flug-Verspätungen auf, das bedeutet längeres Warten (auch an den Gepäckbändern) als eingeplant. Dieser Stress kann den Zuckerhaushalt aus dem Gleichgewicht bringen. Auf Reisen sollte generell der Blutzucker häufiger gemessen werden. Im Urlaub sollte Ratsam daher: Kleine Snacks für unterwegs und Traubenzucker im Handgepäck mitnehmen, um zu niedrige Blutzuckerwerte zu vermeiden. Ins Handgebäck gehören:

• das gekühlte Insulin für die gesamte Reise
• Pen oder Spritze
• Glukakonspritze, wenn benötigt
• Blutzuckergerät und alle Teststreifen
• Blutzucker-Tagebuch
• Aceton-Teststreifen
• ausreichend PEN-Nadeln und Lanzetten für den Flug
• Box für gebrauchte Gegenstände
• Not-Broteinheiten (Traubernzucker)
• Diabetes-Ausweis in versch. Sprachen

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(mko) Weihnachtsmärkte locken mit Glühwein, Schmalzgebäck und Bratapfel. Süße Verführungen auch für Diabetiker, die, so  der Diabetesexperte Professor Ulrich Alfons Müller von der Universität Jena, gar nicht auf die verlockenden Naschereien verzichten müssen. Diabetiker sollten aber darauf achten, was sie essen – in einer Tüte gebrannte Mandeln stecken rund sieben Kohlenhydrateinheiten. Man kann aber auch auf Alternativen zurückgreifen, zum Beispiel auf Nüsse, die nicht kandiert sind –  und wie sich das auf ihren Blutzucker auswirkt und die Blutzucker-und Harnzuckerwerte regelmäßig kontrollieren. Patienten mit Insulinbehandlung können auch die Insulindosis anpassen oder für eine Zwischenmahlzeit extra spritzen.  Muss kein Insulin gespritzt werden, sollte man sich jedoch mehr bewegen und Süßes in die nächste Mahlzeit einplanen. Wenn es nachmittags Stollen oder Plätzchen gab, dann sollten am Abend Brot, Kartoffeln, Nudeln oder Obst reduziert werden. Salat, Ei, Quark, Fleisch oder Fisch erhöhen den Blutzucker nicht.

http://www.diabetes-ratgeber.net/

http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/