Schlagwort-Archive: Hyposensibilisierung

(mko) Heißhunger auf frische Erdbeeren und dann plötzlich Bauchweh? Schuld kann der Fruchtzucker (Fruktose) sein. Fruktose kommt in vielen Obstsorten vor, auch in Honig, Kohlgemüse und Bier. Die Unverträglichkeit von Lebensmitteln gleicht den Symptomen eines allergischen Schubs – man spricht hier von einer Intoleranz. Das bedeutet, dass be-stimmte Nahrungsbestandteile ent-weder gar nicht oder nicht ausrei-chend verdaut werden. Häufig kommt es zu Durchfall, Blähungen oder Verstopfung. Führt der Verzehr von Erdbeeren zu Bauchweh, sollten sie für eine Weile vom Speiseplan gestrichen werden. ...mehr

(mko) Im November 2006 wurde speziell für Gräserpollenallergiker eine so genannte Impftablette für die Spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) auf den Markt gebracht. Die so genannte Gräser-Impftablette wird einmal täglich unter die Zunge gelegt, wo sie sich sekundenschnell auflöst. Die in der Tablette enthaltenen Gräserallergene werden über die Mundschleimhaut aufgenommen und machen das Immunsystem dagegen unempfindlicher. Um einen optimalen und lang anhaltenden Effekt zu erzielen, sollte die Therapie, entsprechend den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), über drei Jahre eingenommen werden. Vor einer Behandlung muss der Allergieauslöser sehr sorgfältig durch einen Allergologen diagnostiziert werden, denn diese Immun-therapie wirkt tatsächlich nur bei Betroffenen mit einer Gräserpollenallergie.

(mko)Telefonische Pollenvorhersage: Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wetterdienst (62 Cent/ min aus dem Festnetz) Generalansage: 0 900 1 11 54 80 OO – Berlin: 0900 111 54 8087, Hamburg: 0900 111 54 8082. Hasel- und Erlenpollen sind schon in der Luft, Birkenpollen folgen, die Hauptbelastung wird Anfang Mai erwartet. Aber: Spätentschlossene haben jetzt noch die Möglichkeit einer kurzfristigen Hyposensibilisierung (Spezifische Immuntherapie), d.h. sie können eine so genannte Kurzzeithyposensibilisierung noch vor der jeweiligen Pollensaison durchführen. Dazu werden, je nach Präparat, in drei aufeinander folgenden Jahren 4-7 Spritzen vor der jeweiligen Pollen-saison verabreicht. Das kann in diesem Jahr besonders hilfreich sein, da Experten eine heftige Pollensaison erwarten. Die Betroffe-nen leiden unter: Augentränen und –jucken, Niesreiz, Fließschnupfen, verstopfter Nase, Atemnot,bis hin zum allergischen Asthma bronchia-le. Bei Verdacht auf Heuschnupfen sollte auf jeden Fall ein Allergologe aufgesucht werden. Nur so kann das allergische Asthma Bronchiale vermieden werden. Bei akuten Symptomen können zunächst Antihistaminika (antiallergische Medikamente) eingesetzt werden, die innerhalb weniger Minuten eine Linderung der Beschwerden bewirken.