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(mko) Wer an Grauem Star leidet, sollte beim Linsenersatz gelb eingefärbte Linsen bevorzugen, denn die gelbe Einfärbung filtert den blauen Lichtanteil heraus. Und das ist gut für die Netzhaut. Muss die eingetrübte Linse operativ ent-fernt werden, wird sie durch eine neue, künstliche ersetzt. So erreichen die Patienten wieder volles Sehvermögen. Inzwischen gibt es aber eindeutige Hinweise, dass normale weiße Linsen den blauen Lichtbereich ungefiltert durchlassen, mit der Folge, dass die Netzhaut geschädigt wird. Es kann dann zu einer Makuladegeneration kommen. Die Makula ist aber unser Punkt des schärfsten Sehens, ist dieser geschädigt, nehmen die Be-troffenen nur noch Erscheinungen am Rande des Gesichtsfeldes wahr, in der Mitte ist ein schwarzer Fleck.

(mko) Wer ab und zu ein Glas Rotwein trinkt reduziert die Gefahr einer Linsentrübung (grauer Star) um 50 Pro-zent. Vom grauen Star sind meist ältere Menschen und Diabetiker (Diabetes mellitus) betroffen. Mit zunehmendem Alter wird das Lin-senzentrum härter und die Durch-lässigkeit der Linsenkapsel für Flüssigkeit nimmt zu. Menschen mit dieser Augenerkrankung sehen Bilder daher weniger klar und kön-nen Details nicht mehr so gut er-kennen.