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(mko) Pampelmusen sind wegen ihres hohen Vitamin C-Gehalts sehr beliebt, häufig werden sie aber auch für Diätkuren eingesetzt. Aber: Grapefruit und Medikamente vertragen sich nicht, vielmehr blockieren bestimmte Inhaltstoffe der Frucht die Wirkung vieler Pharmaka. So z. B. bei Präparaten gegen Depressionen, Leukämie, Herzerkrankungen und Krebs, aber auch bei Antibiotika und der Anti-Baby-Pille. Grapefruitsaft wird zusätzlich noch mit Ölen der Frucht angerei-chert, dann allerdings verzehnfacht sich die negative Wirkung z. B. bei Cholesterinsenkern noch. So der Pharmakologe Professor Thomas Eschenhagen aus Hamburg. Viele Hausärzte und Patienten wissen das allerdings nicht. Denn: Pampelmu-sen werden im Dünndarm und in der Leber von dem gleichen Enzymsystem verstoffwechselt, das auch am Abbau von mehr als fünfzig Prozent aller Medikamente eine Rolle spielt. Werden die Medikamente nicht abgebaut, kommt es zu einer gefährlichen Anreicherung im Blut.

(mko) Grapefruitsamenextrakt (im Handel als Grapefruitkernkonzentrat) entlastet die Magenschleimhaut, da weniger Magensäure gebildet wird. Das berichten Wissenschaftler aus Polen. Außerdem regt der Extrakt die Durchblutung in der Magenschleimhaut an und das wiederum wirkt sich posi-tiv aus bei Magengeschwüren. Rei-ner Grapefruitsaft dagegen ist sauer und irritiert den Magendarm-Trakt. Grapefruitkerne enthalten viele Antioxidantien und entwickeln so-gar antibiotische Aktivitäten, was den Magen-Darm-Trakt entlastet. Den Extakt gibt es in flüssiger Form im Reformhaus.