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Bei dem Verdacht einer Gicht-Erkrankung steht jetzt ein neues Diagnose-Verfahren zur Verfügung: Dual-Energy-Computertomographie (DECT). Nach einer aktuellen Studie in Kanada hat die Dual-Energy-Computertomographie (DECT) das Potenzial, die derzeitigen Diagnoseverfahren zu übertreffen, vor allem wenn es sich um eine nur schwer erkennbare Form der Gicht handelt. Die sicherste Diagnose-Methode für diese Krankheit ist bislang eine Punktion des Gelenks, um Flüssigkeit zum Nachweis von Natriumuratkristallen (Harnsäure) zu erhalten. Die DECT ermöglicht dagegen schnelle nichtinvasive Untersuchungen, und Analysen zur Erkennung von Harnsäureablagerungen.

Die Gicht ist die am weitesten verbreitete Kristallarthropathie und die häufigste entzündliche
Gelenkerkrankung. Sie wird durch Ablagerung von Harnsäurekristallen in Gelenken verursacht und tritt überwiegend bei Männern auf. In Deutschland leiden rund 1,5 Millionen Menschen an dieser schmerzhaften, destruktiven Erkrankung. Ihre Zahl nimmt zu, nicht durch ungesunde Ernährungs-
gewohnheiten. Klassische Symptome der Gicht sind schmerzhafte, sichtbar geschwollene Gelenke. Gicht ist dennoch schwer diagnostizierbar, weil es bei etlichen anderen Erkrankungen ähnliche Symptome gibt, zum Beispiel bei verschiedenen Formen der Arthritis. ...mehr

(mko) Mit steigendem Kaffeekonsum (pro Tag bis zu vier Tassen und mehr) sinkt bei Männern das Risiko Gicht zu bekommen, egal ob es sich um koffeinierten oder entkoffeinierten Kaffee handelt. So das Ergebnis einer zwölfjährigen Studie mit über 45.000 Männern. Es zeigte sich, dass es wohl nicht das Koffein ist, das hier die schützende Wirkung entwickelt, son-dern offenbar enthalten Kaffeebohnen bestimmte Substanzen mit einem besonderen Wirkschutz.

(mko) Warnung für Biertrinker: wer häufiger über den Durst trinkt, riskiert Gicht. Eine umfassende Studie mit über 41.000 Teilnehmern hat jetzt erstmals ei-nen Zusammenhang zwischen er-höhtem Alkoholkonsum und Gicht aufgezeigt. Im Gegensatz zu Wein-konsumenten, die weniger gefähr-det sind, fiel das Ergebnis beson-ders ungünstig bei den Biertrinkern aus. Die US-Wissenschaftler der Harvard –Universität machen hier neben dem Puringehalt auch Fakto-ren aus dem Hopfen verantwort-lich, die den Harnsäurestoffwechsel beeinflussen. Biertrinker haben oft auch zu hohen Blutdruck und essen häufig mehr Fleisch. Einen insge-samt gesünderen Lebensstil geste-hen die Harvard-Spezialisten Wein-trinkern zu.

(mko) Männer, die viel Alkohol trinken, laufen Gefahr, an Gicht zu erkranken. Nach einer aktuellen Studie spielen jedoch die verschiedenen Getränkesorten dabei eine Rolle: Bier gehört zu den Risikofaktoren Nummer eins, gefolgt von härteren Spirituosen. Moderat, ab und zu ein Glas Wein zu trinken, erhöht das Risiko jedoch nicht.