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(mko) Hirnblutungen sind die schwerwiegendste Form bei einem Schlaganfall. Erstmals wurden jetzt in Heidelberg Patienten mit einem gentechnisch hergestellten gerinnungsfördernden Wirkstoff behandelt und dabei positive Ergebnisse erzielt. Die Therapie mit dem neuen Gerinnungsfaktor VII a stellt eine deutliche Verbesserung dar, d. h. das Ziel, die bedrohlichen Nachblutungen zu stoppen oder ganz aufzuhalten wurde mit dem neuen Wirkstoff erreicht. Von den 200.000 Menschen, die jährlich einen Schlagan-fall erleiden, bekommen etwa dreißig Prozent innerhalb von vier Stunden lebensbedrohliche Nach-blutungen. Wichtig ist es, diese schon früh zu stoppen. Eine andere Studie besagt, dass Sport vor und auch noch nach einem Schlaganfall den Verlauf und die Schwere positiv beeinflusst. Das liegt an der Stickstoffmonoxid-Produktion in den Blutgefäßen. Wer regelmäßig Sport treibt, steigert den Gehalt eines bestimmten Enzyms und das verbessert die Freisetzung des Stickstoffmonoxids. Dadurch wird das Gehirn besser durchblutet, die Gefäßneubildung wird angeregt und insgesamt erholen sich Patien-ten nach einem Schlaganfall dann besser.