Schlagwort-Archive: Gelenke

(mko) Hilfe, der Fuss ist verstaucht, das Knie geprellt… Bewegung ist ein ausgeklügeltes Zusammenspiel von Gelenken, Bändern, Sehnen und Muskeln. Unsere Gelenke sorgen für die Flexibilität bei unseren Bewegungen. Aber wehe sie gehen kaputt! Dann drohen schmerzhafte Erkrankungen, darunter Rheuma und Arthrose, die Folge sind Bewegungseinschränkungen und oft quälende Schmerzen. Wenn z.B. die Finger- oder Handgelenke schmerzen oder wenn sich an den Fingergelenken kleine Knoten bilden, kann eine Arthrose die Ursache sein. Ob Arthrose (Abbau des Knorpelgewebes in den Gelenken, in den Fingern, in der Hüfte oder im Knie), rheumatoide Arthritis (entzündliches Rheuma), Übergewicht oder mangelnde Bewegung, Gelenke muss man pflegen, um einem Verschleiß vorzubeugen. Studien haben gezeigt, dass Pflanzen-Extrakte aus Weihrauch, Ingwer und Arnika, die zu einem speziellen Gelenk-Gel (CH Alpha) verarbeitet wurden, Schmerzen reduzieren, die Beweglichkeit und Durchblutung fördern und die beanspruchte Muskulatur entspannen sowie die Nährstoffversorgung der Gelenkknorpel verbessern können.

(mko) Ein künstliches Kniegelenk oder eine künstliche Hüfte sind kein Hinderungsgrund,um auf Sport zu verzichten, wie die Athleten der am 29. August 12 beginnenden Prarolympics in London beweisen. Im Gegenteil, denn Studien haben ergeben, dass sich Prothesen bei sportlichen aktiven Menschen sogar weniger lockern, als bei Menschen, die sich beim Sport zurückhalten. Skifahren und Bergsteigen mit einer Endoprothese sind durchaus möglich und schaden nicht. Vielen Menschen haben Angst nach einer Gelenkoperation wieder sportlich aktiv zu sein, obwohl sich nach der OP die Gelenkfunktion und Beweglichkeit deutlich verbessern.

(mko) Rheuma Patientinnen brauchen nicht auf Kinder zu verzichten. Erkenntnisse über Rheuma- Medikamente in der Schwangerschaft sind jetzt als aktuelle Therapieempfehlung von der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V. zusammengefasst worden. Die Liste – einen Art Leitlinie für den behandelnden Arzt – enthält alle gängigen Rheuma-Medikamente sowie deren Anwendbarkeit vor und während einer Schwangerschaft.

Das wichtigste Kriterium für eine möglichst problemfreie Schwangerschaft und Geburt ist eine langfristige Vorbereitung. Denn einige Wirkstoffe können den Eisprung verhindern. Andere Substanzen müssen einige Monate vor der geplanten Zeugung und Empfängnis abgesetzt werden, um Langzeitwirkungen auf das Kind auszuschließen. Die Schwangerschaft sollte möglichst in eine ruhige Krankheitsphase fallen, daher
sollte der behhandelnde Arzte schon vor der Kindplanung über den Kinderwunsch informiert werden, damit die Behandlungsstrategie darauf ausgerichtet werden kann.
Doch trotz der verbesserten Behandlungsoptionen ist eine Schwangerschaft bei Rheuma-Patienten stets eine Risikoschwangerschaft. Es erfordert eine engmaschige Kontrolle des Therapieverlaufs und eine gute Zusammenarbeit von Rheumatologen und Geburtshelfern. ...mehr

(mko) Arthritis-Geplagte können bald aufatmen, denn bei dieser schmerzhaften Erkrankung kommt es zur Knorpelauflösung und das heißt: ständig schmerzende Gelenke. Einem Forschungsteam aus Melbourne haben jetzt erforscht, dass ein einziges Enzym für diese Zerstörung und Schwächung der Knorpelsubstanz verantwortlich ist – das Enzym ADAMTS5 wurde als hauptverantwortlich identifiziert. Das liefert den Forschern einen neuen Ansatz für die Entwicklung neuer Medikamente.

(mko) Wer sich kein teures Fitnesstraining leisten kann, sollte sich ein kleines, rundes Trampolin anschaffen. Das sanfte Training fördert die Balance, kräftigt die Muskeln und schont die Gelenke. „Vor allem Patienten mit Rücken-, Knie- und Hüftproblemen, deren Gelenke nicht stark belastet werden sollten, profitieren vom Trampolinsprin-gen.“ So die Pysiotherapeutin Petra Stehle. Übungen, etwa auch zur Dehnung lassen sich gut im Sitzen und Stehen ausführen. Große Sprünge sind nicht erforderlich. Am besten beginnt man mit einem einfachen Stehen auf dem Trampo-lin, um sich daran zu gewöhnen. Daher sollte das Trampolin zu Be-ginn des Trainings nicht frei im Raum stehen, sondern in der Nähe einer Wand, damit man sich von Fall zu Fall abstützen kann, bis man beim Stehen sicher geworden ist.

(mko) Dass Verschleißprodukte aus Prothesen (Schienen, künstliche Gelenke, Implantate) Entzündungen verursachen, wurde schon lange vermutet und hat sich jetzt aufgrund von Studien bestätigt. Wissenschaftler der Bonner Universität kamen zu dem Ergebnis, dass Titan-Produkte weniger metallischen Abrieb haben und somit auch weniger Entzündungen hervorrufen als z. B. Produkte aus Kobalt-Chrom-Legierungen. Bei einer permanenten Entzündung in der Skelettmuskulatur, wie sie durch Abrieb hervorgerufen wird, lockern sich die Prothesen mit der Zeit. Titan-Produkte sind zwar teu-rer aber auch „gesünder“. So Orthopäde Dr. Clayton Kraft.