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(mko) 30 bis 40 Prozent der Bevöl-kerung leiden an Einschlafstörungen. Das körpereigene Gelbkörperhormon Progesteron kann hier Ab-hilfe schaffen Denn im Gehirn entwickelt Progesteron seine Wirkung durch die Bindung an einen speziel-len GABA-Rezeptor (Gamma-Aminobuttersäure). Dieser ist eine der wichtigsten hemmenden Über-trägerstoffe zwischen den Zellen des Zentralnervensystems. Pro-gesteron wirkt so beruhigend und angstlösend und damit hat das Hormon, das heute synthetisch hergestellt wird und in Kapselform erhältlich ist, auch einen günstigen Einfluss auf Schlafstörungen, vor allem bei Einschlafproblemen. Aber auch die Schlafqualität verbessert sich. Studien haben gezeigt, dass hormonell bedingte Einschlafstö-rungen durch eine Progesteron-Behandlung gebessert werden konnten und das trifft nicht nur auf Frauen zu. Auch Männer profitie-ren davon. Progesteron wird in der Anti-Aging-Medizin vorwiegend wegen seines verjüngenden und damit kosmetischen Effektes we-gen eingesetzt.