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(mko) Frauen, die nach der ersten Geburt nicht genügen Schlaf bekommen, erreichen  oft nie mehr ihr Ausgangsgewicht. Aber, auch das Alter spielt dabei eine Rolle. Studien ergaben, dass Frauen zwischen 24 und 30 Jahren sich schwerer tun, wieder ihr Ausganggewicht zu erreichen als z.B. ältere Mütter.  In den USA untersuchten Wissenschaftler im Bundesstaat Oakland das Schlafverhalten und die durchschnittliche Schlafdauer von Frauen und ihrer Wahrscheinlichkeit ein Jahr nach der Geburt mindestens fünf Kilogramm mehr zu wiegen als vor der Geburt. Dabei stellte sich heraus, dass die Schlafdauer wohl eine Rolle beim Gewicht spielt. Frauen, die höchstens fünf Stunden Schlaf  pro Tag bekamen, hatten ein dreifach höheres Risiko   nicht wieder ihr altes Gewicht zu erreichen, als jene Frauen, die acht Stunden pro Tag schließen und deren Risiko nur gering war. Wenig Schlaf nach einer Geburt, heißt demnach, man hat ein 2fach höheres Risiko, ein Jahr nach der Geburt  immer noch mehr als fünf Kilogramm zusätzliches Gewicht auf die Waage zu bringen.

(mko) Bisher glauben viele Menschen, dass Mondnächte den Geburtsvorgang beeinflussen und dass bei Mondwechsel besonders viele Kinder zur Welt kommen oder wenn bei zunehmendem Mond der Bauchumfang der Mutter mehr als 100 Zentimeter beträgt, soll die Geburt unmittelbar bevorstehen. Das aber stimmt alles nicht und wurde jetzt anhand einer Studie der Martin-Luther-Universität Halle- Wittenberg wissenschaftlich widerlegt. Analysiert wurden über vier Millionen Geburten und damit in einer der weltweit größten Untersuchung bezüglich der Anzahl durchlaufener Mondzyklen. Die empirische Arbeit steht im Einklang mit weiteren Studien zu diesem Thema, die aber nie über solch einen langen Zeitraum Daten untersuchten. Bereits seit dem 19. Jahrhundert beschäftigen sich Wissenschaftler mit dem Einfluss des Mondes und seiner Phasen

(mko) Frauen bekommen ihr erstes Kind mit durchschnittlichen 26 Jahren. Die Geburt ist für die Erstgebärenden in der Regel ein großes Ereignis. Sie sind meist gut informiert und haben genaue Vorstellungen, wie sie gebären wollen – die Tendenz zur Hausgeburt steigt. Professor Ulrich Gembruch, Direktor der Klinik für Geburtshilfe und Pränatale Medizin am Universitätsklinikum Bonn rät dagegen auch in risikolosen Fällen zur ambulanten Geburt: „Die Frauen können eine Geburt nach ihren Wünschen in der Sicherheit einer Klinik erleben.“ Denn allein jede Wehe sei für das Kind Stress. Zudem spiele der Zeitfaktor beispielsweise bei einem permanenten Sauerstoffmangel eine entscheidende Rolle für die Frage, ob dass Kind einen Hirnschaden erleidet oder nicht. Auch sollten die Eltern eine Klinik mit mehr als 1000 Geburten pro Jahr auswählen. Denn in großen Zentren stehe rund um die Uhr qualifiziertes Personal bereit, das auf Notfälle sofort reagieren könne. „Eine hessische Studie belegt ein höheres Sterberisiko für Neugeborene in kleinen Kliniken“, so Professor Gembruch.

(mko) Peppige Rückentätowierungen haben Kultstatus: Robbie Williams, David Beckham und Angela Jolie schmücken ihre Körper mit Bildern. Motive, die unter die Haut gehen und frech aus dem Hosenbund ragen, können im Fall einer erforderlichen Narkose und auch im Kreissaal Probleme bereiten. Sie stören z.B. bei einer regionalen Betäubung und machen eine alternatives Vorgehen notwendig, da sie meist genau über den Zwischenwirbelräumen liegen, die bei einer Regionalanästhesie genutzt werden. Eine regionale Betäubung mit einem Einstich durch die tätowierte Haut birgt das Risiko einer Entzündung. Denn durch den Einstich können allergene und eventuell giftige Farbpig-mente in tiefere Gewebeschichten gelangen und dort Irritationen hervorrufen. Daher sollten Hautpunk-turen bei Regionalanästhesien durch die tätowierte Haut unbe-dingt vermieden werden. Zu suchen sind andere Wirbelzwischenräume, die keine Tätowierungsfarbe enthalten oder bei einer Geburt, bei der eine Narkose nötig wird, sollte vor dem Nadeleinstich ein oberflächlicher Hautschnitt gemacht werden.

(mko) Die Lust auf Sex lässt nach der Geburt eines Kindes nach. So das Ergebnis einer Studie im Auftrag der Universität Freiburg, bei der 236 Frauen (Durchschnittsalter 32 Jahre) über ihr Sexualleben nach der Entbindung eines Kindes befragt wurden. Noch ein halbes Jahr nach der Geburt erleben 40 Prozent aller Frauen ihren Sex im Vergleich zu der Zeit vor ihrer Schwangerschaft qualitativ eher verschlechtert. So Dr. Michael Berner. 23, 2 Prozent der Frauen gaben an, dass nicht nur die Sexualität litt, auch die Partnerschaft ( im Schnitt bestand diese neun Jahre) habe sich unter er neuen „Familienkonstellation“ negativ verändert.

(mko) Wie fit sind Frauen nach der Schwangerschaft? Das wurde jetztin Baltimore /USA anhand einer Studie untersucht. Das Ergebnis: In den ersten Wochen nach der Geburt lassen Fitness und Kraft der Frauen deutlich nach. Spätestens nach 27 Wochen nach der Geburt aber sind die meisten Frau wieder bei Kräften. Die Fitness wurde durch ein Fahrrad-Ergometer und den maximalen Sauerstoffverbrauch getestet, die körperli-chen Aktivität mittel Fragebogen ermittelt. So ließ z. B. die Kraft in den Beinen und in den Armen zwi-schen der ersten und der sechsten Woche nach der Geburt drastisch nach, in den Beinen um 24 Prozent und bei bestimmten Muskel-Kraftübungen um acht Prozent.