Schlagwort-Archive: Frühsommer-Meningoenzephalitis

(mko) Nach der Winterpause erwachen die Zecken und die sind nicht ungefährlich,denn sie übertragen eine Reihe von Krankheitserregern z.B. FSME-Viren, die wiederum zu einer  Frühsommer Meningoenzephalitis führen. Eine andere auch durch Zecken übertragene Erkrankung nennt man Lyme-Borreliose, das sind Bakterien und Erreger der Borreliose.

Frühsommer Meningoenzephalitis/FSME: Vor einer FSME-Infektion kann man sich mit einer Impfung schützen. Die aus drei Impfungen bestehende Grundimmunisierung vermittelt einen sicheren Impfschutz; bei erneutem oder permanentem FSME-Risiko sollte alle drei bis fünf Jahre eine Auffrischimpfung vorgenommen werden. Auch für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr steht ein spezieller, gut verträglicher Impfstoff zur Verfügung.
Nach einer FSME-Infektion kann es 7 bis 14 Tage nach dem Zeckenstich zu unspezifischen Anzeichen wie Fieber, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen und leichten Magen-Darm-Beschwerden, ähnlich einer Sommergrippe, kommen. ...mehr

(mko) Personen, die sich beruflich viel im Freien und im Wald aufhalten (auch Urlauber), sollten in den kommenden Wochen an eine Impfung oder Impfauffrischung der Frühsommer-Meningoenzephalitis, abgekürzt FSME denken. Gefährdet sind z. B. Forstarbeiter, Förster, Holzfäller und Arbeiter in der Landwirtschaft, Hobby-Waldläufer und Spaziergänger. So eine Empfehlung des Robert-Koch-Institutes (RKI), Berlin. FSME wird durch den Stich einer virusinfizierten Zecke übertragen. Die Folge kann eine Hirnhautentzündung sein, gefährdet sind vor allem ältere Personen. Sie können sich jedoch durch Immunisierung vor der Infektionskrankheit schützen. Hochrisikogebiete mit großer Zecken-Verbreitung sind in Deutschland von April bis November: Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen.Neu auf www.zecken.de kann man jetzt die FSME-Europakarte im Google-Maps-Design online aufrufen und einsehen. Wer in Europa unterwegs ist oder Urlaub macht, erfährt hier die aktuelle Verbreitung infizierter Zecken und kann entsprechende Vorsorge treffen.

FSME-Virus übertragende Zecken kommen in vielen europäischen Ländern, Russland und in Asien vor. Wesentliche Verbreitungsgebiete in Deutschland liegen in Baden-Württemberg und Bayern. Endemiegebiete liegen ebenfalls im südlichen Hessen (Odenwald), im Landkreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz und in vereinzelten Landkreisen in Thüringen. FSME-Endemiegebiete in Europa befinden sich auch in Österreich, den baltischen Ländern, in Russland, Polen, in der Tschechischen und in der Slowakischen Republik, in Ungarn, Südschweden, Finnland, Kroatien, Slowenien und Albanien. Von marginaler Bedeutung sind Frankreich, Italien, Griechenland (Einzelfälle). Kein FSME-Risiko besteht auf der Iberischen Halbinsel, in dem Vereinigten Königreich, den Benelux-Ländern und in Dänemark (mit Ausnahme von Bornholm, wo Einzelfälle beschrieben wurden). ...mehr

(mko) Die Risikogebiete für die Erkrankung einer Frühsommer—Meningoenzephalitis, kurz FSME genannt, breiten sich immer mehr aus. FSME wird durch den Stich einer virusinfizierten Zecke übertragen. Urlauber, die Reisen in betroffene Risikogebiete planen, sollten sich zuvor impfen lassen. Ratsam ist das z.B. bei Reisen nach: Kroatien, Schweden, Süd-Norwegen, Finnland und in die Slowakei, Österreich, Deutschland (Hochrisikogebiete: Baden-Württemberg, Teile von Bayern, einige Gebiete in Hessen und Thüringen), Polen, in die Tschechische Republik und nach Ungarn, besonders bei Reisen nach Russland, Slowenien, Litauen, Estland und Lettland. In den drei baltischen Staaten, Slowenien und Russland wurden die meisten FSME-Fälle registriert. Experten wie Professor Jochen Süss aus Jena machen u. a. die milden Winter und die globale Erwärmung für die zunehmende Verbreitung der FSME-Gebiete verantwortlich.