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Afrika: Malariarisiko in Gambia extrem hoch
„Während in einigen Regionen Afrikas das Malariarisiko saisonal deutlich schwankt, ist es in Gambia zu jeder Reisezeit hoch“, erklärt PD Dr. Tomas Jelinek, Wissenschaftlicher Leiter des CRM. Und da es keine Impfung gibt, muss die Prophylaxe sehr sorgfältig beachtet werden. Dazu gehört der Schutz vor Mückenstichen und auch die Einnahme von Medikamenten.
Es gibt drei verschiedene Formen der Malaria. In Afrika kommt die gefährlichste Form, die Malaria tropica, vor. Erste Krankheitssymptome, wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost und Schweißausbrüche, treten frühestens 7 Tage nach der Infektion auf. Unbehandelt kann die Malaria tropica rasch zu lebensbedrohlichen Zuständen mit Koma, Nierenversagen und Schock führen. Wird sie jedoch frühzeitig erkannt und behandelt, dann heilt sie in der Regel aus.
Wärme regt die Selbstheilungskräfte an
(mko) Es stürmt und regnet, Sonne, dunkle Wolken und starker Wind wechseln sich ab. Temperatur-
schwankungen und Wetterwechsel lösen bei vielen Menschen erste Erkältungsanzeichen aus. Man fröstelt, fühlt sich zerschlagen und müde, erschöpft unhd schlecht gestimmt. Besonders zu kämpfen haben bei extremem Wetterumschwüngen Menschen, doe ohnehin schon Herz-Kreiuslauferkrankungen haben. Auch Patienten mit Diabetes, Asthma, Rheuma oder Migräne. In der Anfangs-Phase einer Erkältung vermehren sich die infektauslösenden Keime schnell. Dann folgt meist Fieber und reduziert die Keimbildung. Wichtig ist also, rechtzeitig für Wärme zu sorgen, damit sich die Keime nicht so schnell vermehren können, denn Infekte hängen immer mit Kälte zusammen. Für eine Wärmeanregung sorgen Phosphorsalze. Ein bewährtes Mittel der Prävention und so zusagen als Notbremse bei Beginn einer Erkältung ist Ferrum phosphoricum, das jetzt unter dem Namen Infludoron® in den Apotheken ist und Substanzen wie Phosphor und Eupatorium (kanadischen Wasserhanf) enthält. Diese Substanzen regen den Wärmehaushalt und die Selbstheilungskräfte an. Phosphor ist ein Lichtträger und erwärmt den Organismus, damit die Wärme im Körper die Teilungsphase der infektauslösenden Keime und Bakterien verlangsamt. Eupatorium stärkt das spezifische Immunsystem, es wirkt entzündungshemmend und reduziert Mattheit, Abgeschlagenheit, die häufig bei einem grippalen Infekt auftreten. Dazu kommen Aconit, Bryonia, Eucalyptus und Sabadilla. Infludoron – mit der Umbenennung nimmt der Hersteller Weleda das Produkt in die Familie der „Dorone“ auf, um für den Verbraucher das Arzneimittel (im Unterschied zu den Kosmetikprodukten) besonders kenntlich zu machen – kann auch während der Schwangerschaft eingenommen werden.
Ist die Erkältung bereits ausgebrochen mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen hilft die Infludo-Mischung, das sind schmerzlindernde Tropfen mit gleichen Substanzen, die auch die Schleimbildung anregen und das Fieber regulieren und den Verlauf des Infektes beeinflussen.
Zeckenschutz gilt auch für Türkei-Reisen
Fieber nicht um jeden Preis senken
Hotline zur Mexiko-Grippe
Deutschland sei gut auf die Erkrankungswelle vorbereitet, trotz Auslösung der höchsten Krankheitsstufe des Pandemie -Alarms durch die Weltgesundheitsorganisation WHO.
Die Maßnahme-Empfehlungen sind auf den Internetseiten des Robert Koch-Instituts abrufbar
Robert Koch-Institut
Warum heißt es Schweinegrippe?
Weil die Krankheit, ein Grippevirus, vom Schwein auf den Mensch übertragen wird. Die ersten Fälle traten in den 1950er-Jahren auf. Die letzte schwere Schweinegrippe breitete sich laut dem EU-Zentrum für Krankheitsprävention 1976 in einem Rekrutenlager in New Jersey/USA aus. 276 Personen wurden infiziert, davon 13 schwer, ein junger Mann starb.
Neu: Schmerzmittel mit Paracetamol ab April teilweise rezeptpflichtig
Türkei: Zeckenschutz auch in bestimmten Regionen des Landes notwendig
Foto: Autan/Johnson Company
Reisende in die Türkei sollten je nach Reiseziel unbedingt auch an Zeckenschutz denken. Erst seit wenigen Jahren ist bekannt, dass der Erreger des Krim-Kongo hämorrhagischen Fiebers in weiten Teilen des Landes verbreitet ist. Er wird vor allem durch Zeckenstich auf Menschen übertragen, gelegentlich jedoch auch durch den direkten Kontakt zu Erkrankten. In diesem Jahr sind bereits sechs Menschen aus den Provinzen Corum, Samsun und Sivas an der Virusinfektion verstorben. Mehr als 150 Erkrankungen wurden im vorigen Jahr landesweit registriert. 2006 waren es 438 Erkrankungen mit 27 Todesfällen.