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(mko) Bei einer Wassertiefe von nur zehn Zentimetern, können kleine Kinder bereits ertrinken. Dies schätzen viele Eltern falsch ein, indem sie glauben, dass ein Kind in einem Wasser, das ihm nur bis zu den Knien geht, nicht ertrinken könne. Aber: fallen Kinder ins Wasser, dann strampeln sie nicht, sie reagieren panisch, fallen in eine Art Panikstarre, sobald der Kopf unter Wasser ist. Einmal untergetaucht, sind Kleinkinder infolge ihres schweren Kopfes und der noch ungeübten Muskulatur – auch bei geringer Wassertiefe – nicht mehr in der Lage, den Kopf allein aus dem Wasser zu heben. Und: durch die Schockreaktion verschließt sich die Stimmritze im Rachenraum, die Atmung wird dadurch unmöglich, das Kind erstickt im Wasser. Daher: Bäche, Biotope, Teiche und sogar Regentonnen immer abdecken oder umzäunen. Kinder nie unbeaufsichtigt in der Nähe von Wasser spielen lassen. Denn: bei einem Badeunfall entscheiden fünf Minuten über Leben und Tod. Im Notfall sollte ein Telefon samt Notrufnummern in der Nähe sein. Mehr Informationen: www.blausand.de – Erstehilfekurse: Deutsche Rettungsgesellschaft DLRG. Mehr