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(mko) Husten im Winter ist wie Sonnenbrand im Sommer. Man kann den Organismus und das Immunsystem aber stärken, um sich vor Erkältungen und Infekten zu schützen. Eine Grippeinfektionsgefahr besteht besonders an Karneval, denn größere Menschenansammlungen steigern die Ansteckungsgefahr erheblich, da Grippeviren leicht über Tröpfchen- und Schmierinfektionen übertragen werden. Wer bei Karneval sehr aktiv ist, sollte sich daher besser gegen Grippe impfen lassen. Dazu ist es noch nicht zu spät, da sich der Impfschutz nach etwa 10 bis 14 Tagen aufgebaut hat, das raten jedenfalls die Lungenärzte vom Bundesverband der Pneumologen (BdP).

Wie kann ich mich auf natürliche Art und Weise schützen:

• Radfahren oder Spaziergänge an der frischen Luft – auch in der Mittagspause.
• Gesunde Kost wie z.B. Obst und Gemüse. Wichtig ist dabei Zink, Eisen, Mangan, Vitamin C und
Kupfer.
• Auf den Speiseplan gehören daher: Nüsse, Fleisch, Orangen und Trockenobst und viel Flüssigkeit
• Saunabesuche, denn sie stärken die Immunabwehr – Schleimhäute und Organe werden
dabei besser durchblutet.
• Heiß-kalte Wechselduschen können auch zu Hause absolviert werden
• Wichtig ist auch ausreichender Schlaf. Der Körper kann über Nacht regenerieren und Kraft
sammeln, um am nächsten Tag unerwünschte Erreger abzuwehren.
• Ruhepausen schaffen und häufigen Stress und Druck vermeiden.
• Regelmäßig Büro und Wohnung lüften, um Viren herauszulassen.
• Luftbefeuchter aufhängen, denn je trockener die Schleimhäute, je schneller nehmen sie Erreger
auf.
• Auf Türgriffen, Tastaturen, Möbeln und Lichtschaltern lauern Viren – daher öfter die Hände
waschen.
• Bei Schnupfen Taschentücher sofort entsorgen
• Medikamentös kann man mit schleimlösenden Mitteln den Hustenschleim lösen und das Abhusten
erleichtern.
• Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder sollten von dem Hausarzt untersucht werden. ...mehr

(mko) Es stürmt und regnet, Sonne, dunkle Wolken und starker Wind wechseln sich ab. Temperatur- schwankungen und Wetterwechsel lösen bei vielen Menschen erste Erkältungsanzeichen aus. Man fröstelt, fühlt sich zerschlagen und müde, erschöpft unhd schlecht gestimmt. Besonders zu kämpfen haben bei extremem Wetterumschwüngen Menschen, doe ohnehin schon Herz-Kreiuslauferkrankungen haben. Auch Patienten mit Diabetes, Asthma, Rheuma oder Migräne. In der Anfangs-Phase einer Erkältung vermehren sich die infektauslösenden Keime schnell. Dann folgt meist Fieber und reduziert die Keimbildung. Wichtig ist also, rechtzeitig für Wärme zu sorgen, damit sich die Keime nicht so schnell vermehren können, denn Infekte hängen immer mit Kälte zusammen. Für eine Wärmeanregung sorgen Phosphorsalze. Ein bewährtes Mittel der Prävention und so zusagen als Notbremse bei Beginn einer Erkältung ist Ferrum phosphoricum, das jetzt unter dem Namen Infludoron® in den Apotheken ist und Substanzen wie Phosphor und Eupatorium (kanadischen Wasserhanf) enthält. Diese Substanzen regen den Wärmehaushalt und die Selbstheilungskräfte an. Phosphor ist ein Lichtträger und erwärmt den Organismus, damit die Wärme im Körper die Teilungsphase der infektauslösenden Keime und Bakterien verlangsamt. Eupatorium stärkt das spezifische Immunsystem, es wirkt entzündungshemmend und reduziert Mattheit, Abgeschlagenheit, die häufig bei einem grippalen Infekt auftreten. Dazu kommen Aconit, Bryonia, Eucalyptus und Sabadilla. Infludoron – mit der Umbenennung nimmt der Hersteller Weleda das Produkt in die Familie der „Dorone“ auf, um für den Verbraucher das Arzneimittel (im Unterschied zu den Kosmetikprodukten) besonders kenntlich zu machen – kann auch während der Schwangerschaft eingenommen werden. Ist die Erkältung bereits ausgebrochen mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen hilft die Infludo-Mischung, das sind schmerzlindernde Tropfen mit gleichen Substanzen, die auch die Schleimbildung anregen und das Fieber regulieren und den Verlauf des Infektes beeinflussen.

(mk) Was hilft bei einer straken Erkältung? Hühnerbouillon – das wußten schon unsere Großmütter. Die Brühe ist besonders gut für erkältete Kinder, die nicht essen wollen: Hühnerbouillon oder leichte Hühnersuppe – das stärkt die Widerstandskräfte gegen Infekte – nach dem Motto: „Die Suppe bildet den ersten Trost für den noch leeren Magen“. Zubereitung für Bouillon: 1 Suppenhuhn mit kaltem Wasser aufset-zen und bei mittlerer Hitze kochen. Schaum abschöpfen nach 30 Minu-ten Suppengrün, 1 Zwiebel, 1 Lorbeerblatt, 2 TL Salz, Petersi-lie und eine Stange Staudensellerie mit Stängel dazugeben. Eine weite-re Stunde mit Deckel sieden lassen. Huhn herausnehmen, Fleische entfernen (extra verwenden) Haut und Knochen wieder in den Topf geben und noch einmal eine Stunde sieden lassen. Alles durch ein Sieb geben, mit der Kelle entfetten oder abkühlen lassen, bis das Fett sich abheben lässt.

(mko) Sind Erkältungen und Grippe im Anmarsch, sollte häufiger die Zahnbürste gewechselt werden. Denn Grippeviren lieben die Wanderschaft. Erkältungskrankheiten werden in Form von Tröpfcheninfektionen durch Anhusten, Niesen aber auch durch die Zahnbürste übertragen. Stehen zum Beispiel zwei Bürsten Kopf an Kopf im Zahnbecher, können die Viren problemlos weiterwandern, wenn eine Zahnbürste „kontaminiert“ ist. Schlimmer ist es noch bei der geliehenen Fremdzahnbürste. Kratzt es im Hals oder sind die Nasenschleimhäute bereits besetzt – für eine normale Erkältung kommen 200 verschiedene Virusarten in Frage, hauptsächlich die auf Nasenschleimhäute spezialisierten Rhino-viren, sollte zu Beginn der Erkrankung und beim Abklingen auf jeden Fall die Zahnbürste gewechselt werden. Oder: Desinfektion mit hochprozentigem Alkohol. Die Bürste nachts kopfüber darin „baden“. Vorsicht mit Kindern.

(mko) Roter Traubensaft schützt vor Erkältung und Grippe, denn er stärkt das Immunsystem. Die im Saft enthaltenen roten Pflanzenfarbstoffe bekämpfen schädliche Moleküle. Roter Traubensaft enthält viele Flavonoide, die im Körper die schützenden Antioxidantien vermehren und schädliche, zellzerstörende freie Radikale abbauen ( Sauerstoffverbindungen) abbauen. Das zeigte eine Studie der Georgetown University in Washington/USA. Die Teilnehmer tranken täglich zwei Wochen lang, zwei Tassen Saft. Bei anschließenden Messungen war der Vitamin-E-Gehalt um 13 Prozent höher als zu Beginn der Studie. Das schädliche Superoxid war um ein Drittel reduziert. Roter Traubensaft verhindert auch das Risiko einer Gefäßverstopfung.

(mko) Die Farbe des Auswurfs beim Husten ist kein zuverlässiges Anzeichen für eine bakterielle Infektion und kann daher künftig nicht mehr als Indiz für eine Antibiotika-Verschreibung bei einer Erkältung gelten. Das besagt eine großangelegte internationale Studie in 125 Arztpraxen in 13 Ländern, die die Universität Cardiff in England durchgeführt hat. Die Farbe des abgehusteten Auswurfs (gelb oder gründlich) lieferte bisher Aufschluss über eine bakterielle Infektion und rechtfertigte die Verschreibung eines Antibiotikums. Diese Praxis war allerdings auch in der Vergangenheit umstritten und muss jetzt neu überdacht werden. Denn: Die Cardiff-Studie liefert erstmals aktuelle Ergebnisse, dass die verordneten Medikamente den meisten Patienten mit einer bakteriellen Infektion nicht helfen, schneller gesund zu werden.

(mko) Huten, Heiserkeit, Erkältung, etwa mit trockenem Reiz-Husten und Schleimhautreizung -da hilft oft ein flüssiger Hustensaft z.B. mit Eibischwurzel. Aber: Ist der Husten dann verschwunden, sollte man den Saft besser entsorgen. Denn: Tropfen, Tinkturen und Säfte sind nach Anbruch oft nur noch wenige Wochen oder Monate haltbar. Bei Arzneimitteln ohne Konservierungsstoffe besteht zudem die Gefahr einer Verkeimung. Vor allem bei leicht ätherischen Ölen läßt nach Anbruch oft die heilende Wirkung nach. Auch Heilmittel-Tees ziehen Feuchtigkeit an und neigen dadurch zu einer Verklumpung und sind nur begrenzt haltbar.

mko) Abstand zu den lieben Mitmenschen in der U-Bahn oder im Stadtbus nützt gar nichts – denn Viren überleben auch auf Türklinken, PC-Tastaturen, auf dem Handy oder dem Telefonhörer. Von hier starken sie ihre Aktivität der Ansteckung. Wer jetzt Angst hat vor Grippe, Schnupfen, Husten oder Erkältung muss sich öfter die Hände waschen, nur eine sorgfältige Hygiene schützt. Die verursachenden Rhinoviren, die den grippalen Infekt auslösen, überleben bis zu 24 Stunden auch auf diversen Oberflächen und im Zweifelsfall sollten Hände und alle Gebrauchsgegenstände, die ein Erkrankter benutzt hat,desinfiziert werden.

Foto: Sauer eingelegte Rote Beete/Wikipedia

(mko) Rote Beete schützt vor Erkältung und Grippe – das wußten schon unsere Großmütter. Die kleinen roten Knollen, die von Mai bis Juli geerntet werden und z. Zt. auf allen Wochenmärkten und in Gemüseläden zu haben sind, wirken blutreinigend und harntreibend. Sie regen die Verdauung an und fördern die Lebertätigkeit. Außerdem hemmen sie das Wachstum bösartiger Geschwüre oder beugen Bestrahlungsschäden vor. Ihre krebshemmende Wirkung entfalten sie, wenn man sie täglich über drei Monate isst (Absprache mit dem Arzt), etwa als Salat, roh geraspelt oder gekocht. Die krebsschützende Wirkung wird auf den roten Farbstoff zurückgeführt und die hohe Konzentration des Lykosids Betanin. Aufgrund ihres hohen Vitamin-, Kalium- und vor allem Folsäure-Gehalts kommt die Rote Rübe häufig als Rohkost-Salat auf den Tisch. Auch die Blätter kann man kochen und verzehren. Sie sind reich an Vitaminen und Mine-ralstoffen und unterstützen die Funktion der Leber. ...mehr

(mko) Endlich Urlaub und dann krank. Ruhetage bedeuten häufig Stress für das Immunsystem. Bei Stress laufen unsere Körperfunktionen auf Hochtouren, auch das Immunsystem. Fällt die Belastung durch Urlaub weg, geht auch die Körperleistung kurzfristig in den Keller. Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Erkältung, Harnwegsinfekte und Durchfälle sind Anzeichen da-für. Ärzte sprechen dann von der „Leisure sickness“ oder auch Freizeitkrankheit. Bei Stress werden zunächst bestimmte Abwehrzellen aktiviert, in Ruhephasen wird das Immunsystem unter den ursprüng-lichen Ausgangswert herunterregu-liert, die Abwehr ist reduziert und Krankheitserreger haben jetzt ein ein leichtes Spiel, die Infektionsge-fahr steigt. Abhilfe schaffen: Mine-ralstoffe (Magnesium, Kalzium) und Spurenelemente wie Eisen, Selen oder Zink, Vitamine und Bewegung. Um im Urlaub nicht krank zu werden, hilft auch menta-les Training mit Entspannungsübungen, um Kräfte aufzutanken, Stress und Belastungen abzubauen. Auch sollte die Reise nicht überstürzt angetreten werden, sondern besser zwischen Arbeitsende und Erholung ein bis zwei Tage als Übergangsphase einplanen.