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(mko) Heißhunger auf frische Erdbeeren und dann plötzlich Bauchweh? Schuld kann der Fruchtzucker (Fruktose) sein. Fruktose kommt in vielen Obstsorten vor, auch in Honig, Kohlgemüse und Bier. Die Unverträglichkeit von Lebensmitteln gleicht den Symptomen eines allergischen Schubs – man spricht hier von einer Intoleranz. Das bedeutet, dass be-stimmte Nahrungsbestandteile ent-weder gar nicht oder nicht ausrei-chend verdaut werden. Häufig kommt es zu Durchfall, Blähungen oder Verstopfung. Führt der Verzehr von Erdbeeren zu Bauchweh, sollten sie für eine Weile vom Speiseplan gestrichen werden. ...mehr

(mko) Heißhunger auf frische Erdbeeren und dann plötzlich Bauchweh? Schuld kann der Fruchtzucker (Fruktose) sein. Fruktose kommt in vielen Obstsorten vor, auch in Honig, Kohlgemüse und Bier. Die Unverträglichkeit von Lebensmitteln gleicht den Symptomen eines allergischen Schubs – man spricht hier von einer Intoleranz. Das bedeutet, dass bestimmte Nahrungsbestandteile entweder gar nicht oder nicht ausrei-chend verdaut werden. Häufig kommt es zu Durchfall, Blähungen oder Verstopfung. Führt der Ver-zehr von Erdbeeren zu Bauchweh, sollten sie für eine Weile vom Spei-seplan gestrichen werden. Auch Baumpollen-Allergiker haben oft Probleme beim Verzehr von Erdbeeren, Himbeeren und Brombeeren. Experten sprechen dann von einer Pollenassoziierten-Nahrungsmittelallergie (Kreuzal-lergien). Hier hilft am besten eine Hyposensibilisierung. Die Impfstoffe werden aus natürlichen Extrakten der verschiedenen Pollen herge-stellt und in regelmäßigen Abständen in steigender Dosierung unter die Haut gespritzt. Eine Alternative dazu ist die Einnahme einer Aller-genlösung unter der Zunge (SLIT). Infos dazu: Allergie-Zentrum-Charité, Universitätsklinikum Charité, Berlin

(mko) Salat, Paprika, Erdbeeren werden zu häufig mit krebserregenden Pestiziden behandelt. Das aber erfährt der Verbraucher erst eineinhalb Jahre später, nachdem diese Lebensmittel verzehrt wurden. So ein Experte von „Greenpeace“. Nach bisher unveröffentlichten Daten der EU-Kommission waren 47 Prozent der Obst- und Gemüsesorten mit Pestiziden belastet. Umwelt- und Verbraucherschützer fordern des-halb einen sofortigen Maßnahmen-plan, um die Pestizidrückstände in Lebensmitteln zu senken. Notwendig, so Greenpeace, seien zeitnahe Auskünfte, zudem müssen die Le-bensmittelkontrollen verstärkt wer-den. Viele der nachgewiesenen Rückstände sind krebserregend, schädigen die Nerven, haben nega-tive Folgen für die Fortpflanzung und schädigen das Hormon- und Immunsystem. Die Pestizidwerte wurden kürzlich von der EU-Kommission auf dem „European Pesti-cides Residue Workshop- EPRW 2006 “ vorgestellt.

(mko) Von insgesamt vierundvierzig Erdbeer-Proben, diemeist im Winter in unseren Läden angeboten werden, kann das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen nur vier Proben empfehlen. Alle anderen hierzulande angebotenen Wintererdbeeren aus Israel, Ma-rokko und Ägypten waren bei Stichproben über die Höchstmenge mit Rückständen von Pflanzen-schutzmitteln belastet. Eine Gesundheitsgefährdung sei nach derzeitigen Kenntnisstand dennoch nicht geben, so das Ministerium, da die nachgewiesenen Pestizide u. a. auch für andere in Deutschland verkaufte Obst- und Gemüsesorten zugelassen seien.