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Reisende nach Prag und Umgebung sollten sich z.Zt. gegen Hepatitis-A impfen lassen, denn zur Zeit gibt es auffällig viele Hepatitis-A-Erkrankungen in der Region um Tschechiens Hauptstadt Prag. Bis zum 20. September meldeten die Gesundheitsbehörden nahezu 400 Fälle, darunter 138 Schulkinder. So eine Empfehlung des Centrum für Reisemedizin in Düsseldorf. Centrum für Reisemedizin

Hepatitis A ist eine Form der Gelbsucht. Die Erreger werden von infizierten Menschen mit dem Stuhl ausgeschieden und verbreiten sich oft über verunreinigte Nahrung oder Getränke, aber auch durch Schmierinfektion von Mensch zu Mensch. Das Infektionsrisiko erhöht sich bei schlechten hygienischen Bedingungen oder durch die gemeinsame Benutzung von Sanitäranlagen.
Die Krankheit bricht etwa 2 bis 6 Wochen nach der Ansteckung aus. Es entsteht ein allgemeines Krankheitsgefühl, das von Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen und Druckschmerzen im rechten Oberbauch begleitet wird. Nach einigen Tagen kann sich die Haut gelb verfärben, der Urin wird dunkel und der Stuhl hell. Die Gelbfärbung der Haut hält oftmals einige Wochen an, auch wenn sich der Erkrankte längst besser fühlt. Bei Kindern verläuft die Hepatitis A meistens leicht. Bei Erwachsenen treten jedoch mit steigendem Alter zunehmend Komplikationen auf. In manchen Fällen kommt es zu einem lebensbedrohlichen Leberversagen. ...mehr

(mko) Nach einer Mandeloperation treten häufig Übelkeit, Erbrechen und Schmerzen auf, besonders bei Kindern. Dank verbesserter Narkoseverfahren kann das jedoch heute meist vermieden werden. Denn: statt Narkosegasen wird immer häufiger mit Spritzen betäubt. Außerdem gibt es wirksame Medikamenten gegen Übelkeit, die schon ab dem 2. Lebensjahr eingesetzt werden dürfen. In sehr vorsichtiger Dosis geben Anästhesisten Kindern auch schon mal ein Kortisonpräparat, das sowohl die Übelkeit als auch gleichzeitig die Schwellung im Hals mildert. Häufig reicht es auch, die Mandeln lediglich zu kappen, was heute zunehmend mit einem Kohlendioxyd-Laser durchgeführt wird. Bei diesem Eingriff ist die Blutung geringer als bei der Radikal-Entfernung der Mandeln.

(mko) Frauen unterschätzen ihr Risiko für einen Herzinfarkt. Nackenschmerzen, Müdigkeit, Übelkeit und Erbrechen und Schmerzen im O-berbauch sind auch Anzeichen ei-nes Infarktes, wenn auch vielen Frauen meist unbekannt. „Denn,“ so Professor Verena Stangl von der Charité in Berlin, „das Lehrbuch-symptom stechender Schmerz im Brustkorb tritt bei nahezu jeder zweiten Frau gar nicht mehr auf. “ Ein besonders hohes Risiko haben junge Frauen, die rauchen und gleichzeitig die Pille einnehmen. „61 Prozent der Frauen glauben,“ so Professor Bernd Tischer vom Emnid-Institut, „dass Herzinfarkt vorwiegend eine Männerkrankheit sei.“ Besonders Frauen mit Diabe-tes mellitus unterschätzen die Ge-fahr für ihr Herz. Nur 53 Prozent wissen, dass Diabetes ein hoher Risikofaktor ist. Mehr Infos zu frauenspezifischen Risikofaktoren bietet das Internet unter: www.frauenherz.info