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(mko) Eine Totaloperation mit Entfernung der Gebärmutter und den Eierstöcken z.B. aufgrund von Zysten wirkt sich bei manchen, besonders jüngeren Frauen negativ auf die Sexualität aus. Mehr als die Hälfte der betroffenen Frauen, denen beide Eierstöcke entfernt werden müssen (hier werden 50 Prozent des im Blut zirkulierenden Sexualhormons Testosteron produziert) klagen nach der OP über sexuelle Lustlosigkeit, Müdigkeit, Depressionen und Partnerprobleme. Denn: durch die Entfernung der Eierstöcke geraten die betroffenen Frauen abrupt in die Wechseljahre und das Sexualhormon Testosteron sinkt um 50 Prozent. Die Hamburger Fachärztin und Hormonspezialistin (Endokrinologin) Dr. Anneliese Schwenkhagen hält die Aufklärung vor der Total-Operation über diese möglichen Probleme nach der Operation für unbedingt notwendig, denn der behandelnde Arzt kann ergänzend zu der Östrogentherapie (gegen Hitzewallungen, Schlafstörungen) das Testosteron-Pflaster verschreiben, um die Sexualhormone Östrogen und Testosteron auszugleichen und das gesunde Lustempfinden wieder herzustellen. Testosterontherapie

(mko) Die Fruchtbarkeit von Frauen verringert sich bereits zehn Jahre vor der Menopause. Schottische Wissenschaftler haben jetzt einen Test entwickelt, mit dem der Beginn der Menopause errechnet werden kann. Eine Tatsache, die besonders für die Familienplanung wichtig ist. Die Eierstöcke einer Frau enthalten eine ganz bestimmte Anzahl von befruchtungsfähigen Eiern – bei einem neugeborenen Mädchen z. B. sind das zwischen 500.000 und 700.000 pro Eier-stock. Im Alter von 37 Jahren hat sich die Anzahl bereits auf durch-schnittlich 25.000 verringert, dann nimmt die Zahl weiter rapide ab. Bei Beginn der Wechseljahre – im Schnitt um die 50 Jahre – beträgt die Anzahl befruchtungsfähiger Eier nur noch rund 1.000. Dr. Ha-mish Wallace vom Royal Hospital in Edinburgh geht davon aus, dass die durchschnittlich, messbare Größe der Eierstöcke eine Voraus-sage über den Beginn der Meno-pause zulässt.