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(mko) Die Augenerkrankung Grüner Star (Glaukom) könnte früher entdeckt werden. Herkömmliche Methoden und auch die Basis-Früherkennung reichen heute nicht mehr aus, um eine klare Diagnose zu stellen. Modernen Verfahren ermöglichen vielmehr eine frühere und eindeutigere Diagnose. Selbst wenn der Druck im Auge noch im normalen Bereich liege, kann der Sehnerv dennoch geschädigt sein. Das heißt, eine Druckmessung allein erkennt nicht immer ein Glaukom. Genauere Ergebnisse liefert z.B. eine Retina-Tomographie, bei der die Netzhaut und der Sehnerv von einem Laser abgetastet werden und man anschließend anhand eines Computerausdrucks beurteilen kann, wie hoch das persönliche Glaukom-Risiko ist. Dieses Verfahren eignet sich auch, wenn die Therapie eines Glaukoms mit entsprechenden Augentropfen auf ihre Wirksamkeit hin optimal kontrolliert werden soll. Diese Meinung vertraten Experten auf dem internationalen Welt-Glaukom-Kongress in Singapur. Außerdem könne die Diagnose auch durch eine weitere Untersuchung der Nervenfaserschicht in der Netzhaus und mit einer detaillierten Prüfung des Gesichtsfelds mit hochmodernen Apparaten verfeinert werden. Denn: eine Glaukom-Früherkennung und Therapie sollte den Grünen Star stoppen, bevor der Sehnerv ernsthaft geschädigt ist. In Deutschland sind 800 000 Menschen vom Grünen Star betroffen.