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(mko) Um Knorpelabbau und -zerstörung bei Gelenk-Rheuma besser und früher diagnostizieren zu können, haben Radiologen und Rheumatologen jetzt ein neues Verfahren eingesetzt: Die so genannte Digitale-Radiogrammetrie (DXR- engl. Digital X-Ray radiogrammetry). Das neue Verfahren arbeitet auf der Basis konventioneller Röntgenaufnahmen der Hand, da sich hier am ehesten der Verlust an gelenknaher Knorpeldichte mes-sen läßt. Mit Hilfe einer zusätzlichen Messtechnik wird bei der neuen Methode zusätzlich die Wei-te des Gelenkspaltes präzise analysiert und ausgewertet. Das Rön-genbild wird dazu eingescannt und rechnergestützt anhand von Mes-sungen ausgewertet. So der Radio-loge Joachim Böttcher von der Universität Jena. Durch ein semi-automatisches Verfahren kann die Verringerung der Gelenkspaltweite, die ebenfalls bei Rheumaerkran-kungen auftritt, innerhalb eines Un-tersuchungsvorganges gemessen werden. So hat man mit der neuen Methode zwei wichtige Indikatoren für eine Frühdiagnose, die dadurch um Monate früher erkannt werden kann.Universitaet Jena