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(mko) Kinder bemerken, wenn etwas nicht stimmt! Bis zu 200 000 Kinder und Jugendliche sind jedes Jahr neu von der Krebserkrankung eines Elternteils betroffen. In jeder 3. Familie, in der ein Elternteil an Krebs erkrankt, leben minderjährige Kinder. Studien haben ergeben, dass 13 Prozent der Eltern nach der Diagnose Krebs nicht mit ihren Kindern über die Erkrankung sprechen. Bei den unter sechsjährigen sind es sogar 5o Prozent (Uniklinik Köln, Brustkrebszentrum).

Eltern mögen viele Gründe haben, mit ihren Kindern nicht über ihre Krebserkrankung zu sprechen. Sie wollen das Kind schützen, mit ihm nicht über den möglichen Tod sprechen und keine Ängste schüren. Aber: Kinder sind Mitbetroffene bei einer Erkrankung. Wird die Diagnose verschwiegen, fallen sie oft durch Sprachschwierigkeiten beim Schultest auf oder durch übertriebene Verlustängste. Denn: Kinder bemerken, dass etwas nicht stimmt. ...mehr

(mko) Die ärztliche Beratung steht bei den meisten Deutschen hoch im Kurs, d. h. bei Gesundheitsproble-men und neuen Behandlungsmög-lichkeiten lassen sich 90 Prozent der Bevölkerung von ihrem Arzt beraten. Dennoch wollen ist es für 41 Prozent wichtig sich eigenständig über Therapien zu informieren und im Dialog mit dem Arzt abzu-stimmen. Bei jedem dritten Gespräch wurde die Behandlung dann auch ergänzt bzw. bei 20 Prozent sogar verändert. Das ergab eine repräsentative Blitzumfrage von Emnid aus Bielefeld, die dazu über 1000 Personen befragte. Großen Einfluss hat bei der Gesundheitsinformation das soziale Umfeld und die Medien: 63 Prozent informieren sich im Familien- und Freundes-kreis, 58 Prozent in Funk und Fernsehen, 53 Prozent über die Presse. Informationen in Apothe-ken suchen 56 Prozent und das Internet nutzt heute schon jeder Dritte Deutsche ( 30 Prozent).