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Foto: Rabenhorst

(mko) Neunzig Prozent der Lebensmittelallergien werden durch glutenhaltiges Getreide, Krebstiere, Eier, Fisch, Erdnüsse, Soja, Weichtiere, Milch, Schalenfrüchte, Sellerie, Senf, Sesam, Schwefeldioxid und Lupine ausgelöst. Diese Zutaten müssen gemäß der Lebensmittel-Kennzeichungs-Verordnung (LMKV) seit 2005 deklariert werden.

Der Käufer im Supermarkt ist dabei auf eine verlässliche und eindeutige Deklaration auf der Verpackung angewiesen – oft muß er sich aber bis heute durch das Kleingedruckte der Zutatenliste quälen, dazu fehlt die Brille, die eben nicht immer zur Hand ist.
Manche Hersteller gehen inzwischen dazu über mit farbigen Bandarolen und einem Punktesystem ihre Lebensmittel eindeutig zu kennzeichnen, da heißt es dann: „glutenfrei“, Diät,
Vollkorn oder „sensitiv“ und „ohne Zusatz von Milch, Ei, Nüssen, Erdnüssen, Sedsam, Soja“.
Neu daran ist oft, dass inzwischen deklariert wird was nicht bei der Herstellung verwendet wurde.
Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten eine Deklaration auf die Verpackungen zu bringen:
Im Namen des Produktes (z.B. Sojakräcker), in der Zutatenliste (z.B. Sojalecithin) oder bei Produkten ohne Zutatenliste als einzelner Hinweis (z.B. enthält Schwefel). Auch Allergene, die in Zutaten mit weniger als zwei Prozent Gewichtsanteil versteckt sind, müssen genannt werden. So soll sichergestellt werden, dass niemand hinter der Angabe von E-Nummern ein Allergen befürchten muss. Zum Beispiel ist die Angabe des Antioxidationsmittels E 220 nur zulässig, wenn dazu auch Schwefel genannt wird. ...mehr