(mko) Das Internet-Onlineportal: www. labtestsonline.de informiert Patienten verständlich über ihre Blutwerte, Messwerte und Fachbegriffe nach einem Arztbesuch. Was bedeutet z.B. CRP – das fragen sich viele Patienten nach einer großen Blutuntersuchung.
CRP wird bei Verdacht auf Infektionen oder Entzündungen bestimmt. Als Verlaufskontrolle sagt der CRP-Wert etwas über den Erfolg einer antientzündlichen Therapie aus. Zur Abschätzung des Risikos für arteriosklerotische Folgeerkrankungen, wie z.B. die koronare Herzerkrankung, werden sensitivere CRP Teste eingesetzt. www.labtestsonline.de wird kont-nuierlich ergänzt und informiert neben 100 Labortests auch über mehr als 500 medizinische Fachbegriffe und 25 der wichtigsten Erkrankungen, z. B. mit aktuellen Beiträgen zur Papillomvirusdiagnostik, die seit 2007 im Rahmen der Gebärmutterhalskrebs-Vorosrge empfohlen wird.
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Diabetes: Risiko-Test verbessert
(mko) Glaubt man den Experten des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung wird sich das
Diabetes-Risiko mit Hilfe von Blutwerten bald genauer bestimmen lassen. Insbesondere der Blutzuckerspiegel und der HbA1c-Wert* sowie die Werte für Blutfette und Leberenzyme verbessern die Vorhersagegenauigkeit des herkömmlichen Diabetes-Risiko-Tests. Dagegen präzisieren genetische Daten das Testergebnis nicht. Der erweiterte Test könne besonders für Hausärzte hilfreich sein, so Hans-Georg Joost, wissenschaftlicher Direktor des DIfE.
Das Diabetes-Risiko exakt zu bestimmen, ist von großem gesellschaftlichem Nutzen. Denn nur, wenn gefährdete Menschen sich ihres Risikos bewusst sind, können sie rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen, um der Krankheit entgegenzuwirken. Dies könnte dazu beitragen, viel persönliches Leid zu vermeiden sowie die finanzielle Belastung des Gesundheitssystems zu vermindern.
Ziel der Wissenschaftler war, die Vorhersagekraft des bereits 2007 entwickelten Tests noch weiter zu verbessern. Daher untersuchten sie, welche Blutwerte oder genetischen Marker hierfür geeignet wären. Grundlage für die vorliegende Studie bildeten Daten der Potsdamer EPIC**-Studie, wobei die Forscher 1.962 Blutproben einer Untergruppe analysierten.