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(mko) Glaubt man den Experten des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung wird sich das Diabetes-Risiko mit Hilfe von Blutwerten bald genauer bestimmen lassen. Insbesondere der Blutzuckerspiegel und der HbA1c-Wert* sowie die Werte für Blutfette und Leberenzyme verbessern die Vorhersagegenauigkeit des herkömmlichen Diabetes-Risiko-Tests. Dagegen präzisieren genetische Daten das Testergebnis nicht. Der erweiterte Test könne besonders für Hausärzte hilfreich sein, so Hans-Georg Joost, wissenschaftlicher Direktor des DIfE.

Das Diabetes-Risiko exakt zu bestimmen, ist von großem gesellschaftlichem Nutzen. Denn nur, wenn gefährdete Menschen sich ihres Risikos bewusst sind, können sie rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen, um der Krankheit entgegenzuwirken. Dies könnte dazu beitragen, viel persönliches Leid zu vermeiden sowie die finanzielle Belastung des Gesundheitssystems zu vermindern.

Ziel der Wissenschaftler war, die Vorhersagekraft des bereits 2007 entwickelten Tests noch weiter zu verbessern. Daher untersuchten sie, welche Blutwerte oder genetischen Marker hierfür geeignet wären. Grundlage für die vorliegende Studie bildeten Daten der Potsdamer EPIC**-Studie, wobei die Forscher 1.962 Blutproben einer Untergruppe analysierten. ...mehr

(mko) www.labtestsonline.de ist ein neues online Recherchesystem für medizinische Labortests mit mehr als 200 diagnostischen Tests für Patienten und im speziellen Teil für Ärzte, das praxisrelevante Informationen von der Bedeutung jedes Labortests bis hin zu speziellen Fragen, wie z.B. Störfaktoren oder spezielle Transportbedingungen, bietet. Das System informiert auch über mehr als 500 medizinische Fachbegriffe und 25 der wichtigsten Erkrankungen, z. B. mit aktuellen Beiträgen zur Papillomvirusdiagnostik, s. Beispiel:

Warum wird HPV untersucht?
Das humane Papillomvirus (HPV) wird zum Screening einer HPV-Infektion bestimmt. Manche HPV-Typen stehen in Verbindung mit dem Zervixkarzinom (Gebärmutterhalskrebs).

Wann sollte man HPV untersuchen lassen?
Bei sexueller Aktivität, Symptomen einer HPV-Infektion (genitale Warzen), bei auffälligem PAP-Abstrich bei der gynäkologischen Krebsvorsorgeuntersuchung.

Aus welchem Probenmaterial wird HPV bestimmt?
Aus Abstrichen von verdächtigen Schleimhautarealen (z. B. Vaginal-, Zervix-, Anal-, Penis-, Urethral- und Laryngealabstrichen) ...mehr