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(mko) Jetzt ist Grillsaison: Lammkoteletts, Bratwürstchen, Nackensteaks, Paprika, alles landet auf dem Rost. Grillfreunde können gesundheitliche Gefahren vermeiden, wenn sie darauf achten, dass weder Margarine noch Fett in die Glut tropfen, denn dadurch entstehen die krebserregenden Benzpyrene. Diese breiten sich schnell durch den aufsteigenden Rauch auf dem Fleisch, Fisch oder gesamtem Grillgut aus. Insbesondere die Kruste kann Mengen bis zu acht Milligramm Benzpyrene pro Kilogramm Fleisch enthalten. Das entspricht dem Rauch von rund 600 Zigaretten. Daher das Grillgut besser in Aluschalen legen oder den ganzen Rost mit Alufolie abdecken. Manchmal wird es vorkommen, dass die Flammen zu hoch auflodern und sie löschen müssen, damit das Grillgut nicht verbrennt. In diesem Fall sollte der Rost vorher kurz vom Grill genommen werden und man wartet, bis sich der Qualm verzogen hat. Nicht jedes Fleisch eignet sich zum Grillen, z.B. sollte man gepökeltes Fleisch, beispielsweise Kasseler, Schinkenspeck, Fleischwurst oder Bockwurst nicht grillen. Wenn man es auf mehr als 100 Grad erhitzt, entstehen Nitrosamine, die sich in Tierstudien als Krebs erregend erwiesen haben.