Schlagwort-Archive: Anaphylaktischer Schock

(mko) Süsse Getränke locken Wespen und Bienen an. Aber wer möchte wegen Mücken, Wespen, Schnaken oder Bienen im Sommer schon ständig unter einem Moskitonetz leben. Was aber tun, wenn die stechenden Quälgeister allergische Reaktionen auslösen? Das kann passieren, wenn der Körper durch einen früheren Stich überempfindlich geworden ist. Zuerst tritt eine starke örtliche Schwellung auf, parallel dazu erscheinen am ganzen Körper Quaddeln. Das Atmen fällt schwer, es entsteht ein Druck auf dem Herzen, Harndrang und ein Gefühl, in Ohnmacht zu fallen. Manchmal geraten beim Obstessen Wespen in den Mund oder Rachen und stechen dort zu. Das heißt: höchste Gefahr, denn hier droht eine Kehlkopfschwellung mit Erstickungsgefahr. Umgehend muß der Betroffene zum Arzt – manchmal wird sogar ein Luftröhrenschnitt notwendig. Eine heftige allergische Reaktion kann auch zu einem sogenannten anaphylaktischen Schock führen, die Symptome reichen dann von pfeifender Atmung über Erbrechen bis zum Kollaps und Schock (SAR). Hier muß ein Arzt sofort Adrenalin spritzen. Gefährdete Personen mit einer Hypersensibilität gegen Bienen- oder Wespenstiche sollten immer ein Notfallset mit einem Gegenmittel (Adrenalinampulle/Spray( parat haben.

Wie vermeide ich möglichst einen Stich:

Heftige Bewegungen oder Schlagen nach Insekten vermeiden
Beim Picknick möglichst alle Essensreste oder Fleisch verpacken
Nicht aus offenen Dosen oder Flachen trinken, Trinkgläser abdecken
Wespen und Bienen leben am Boden, Vorsicht beim Barfusslaufen
Honig und Marmelade machen die Tiere eher aggressiv – daher nicht ratsam als Falle

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(mko) Der kleine Stich von Bienen oder Wespen kann eine allergische Schockredaktion (anaphylaktischen Schock) auslösen, die sofort therapiert werden muss. Zirka 2,4 Millionen Menschen haben eine Insektengiftallergie, darunter allein drei Millionen Deutsche. Jedes Jahr werden über 3000 Notfälle behandelt, nur jeder fünfte Betroffene sucht aber nach einer schweren allergischen Reaktion einen Facharzt auf. Bei einem Allergieschock tritt häufiger Juckreiz an den Handflächen und Fußsohlen auf, es kommt zu Schwellungen und Rötungen der Haut, Schwindel, Übelkeit, Herzjagen, Atemnot, raschem Blutdruckabfall, Bewusstlosigkeit. Betroffene ohne Immuntherapie (Allergologe) sollten unbedingt ein Notfallset mit einen Anti-Histaminikum, einem Kortisonpräparat sowie Adrenalin in Form eines Autoinjektors oder Sprays in der Nähe haben. Bei Gefahr von Bienen und Wespen unbe-dingt Ruhe bewahren, fuchtelnde und schlagende Bewegungen vermeidet, denn das bedroht die Insekten und sie stechen zu. Nicht barfuß über Wiesen laufen.

(mko) Roter Weihnachtsstern ist derzeit ein beliebter Pflanzenschmuck für die Fensterbank. Für Latex-Allergiker kann diese Topfpflanze allerdings zum Frust werden, denn die Stiele und Blätter enthalten eine Substanz, die, sobald empfindliche Personen damit in Berührung kommen, eine allergische Redaktion auslöst, das kann Juckreiz sein aber auch ein schwerer anaphylaktischer Schock. Der Milchsaft von Wolfsmilchgewächsen (Euphorbien), der Weihnachts-stern gehört dazu, führt bei Haut-kontakt zu Hautreizungen und bei Aufnahme in den Mund zu vergiftungsähnlichen Erscheinungen und Verdauungsstörungen. In Frankreich heißt die Pflanze übrigens „Etoile d’amour (Liebes-Stern) und wird gern zum Muttertag ge-schenkt, um Weihnachten herum dann „Rose de Noel“, Weihnachts-rose. Ursprünglich kommt die Pflanze aus Mexiko.