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(mko) Schuld, dass uns hin und wieder und besonders mit zunehmenden Alter Vegesslichkeit droht, uns plötzlich nicht der richtige Name, Begriff oder unser Lieblingsautor einfällt, sind die „alternden“ Verbindungen unserer Nervenbahnen und Nervenzellen, die im Alter weniger Signale abfeuern. Das ist der Grund,warum wir dann lieb gewordene Begriffe vergessen. Wissenschaftler der Universität Yale/USA haben jetzt die „Arbeitsspeicher“ untersucht, ein Bereich der z.B. speichert, wo wir den Hausschlüssel und die Brille hingelegt haben. In diesem Bereich liegt aber auch die Basis für abstraktes Denken und Multitasking. Dieser Arbeitsspeicher muss allerdings ständig aktualisiert werden. Daher untersuchten die Wissenschaftler die „Feuerraten“ der Neuronen in Versuchstieren. Bei älteren Tieren feuerten die Neuronen während eines Erinnerungsvorganges langsamer. Werden wir älter, sammeln sich, so die Experten im Stirnlappenbereich des Gehirns so genannte cAMP-Moleküle, die das Neuronenfeuer schwächen. Werden jedoch Hemmstoffe für diese speziellen Moleküle eingesetzt reagieren die Neuronen wieder mit „jugendlichem“ Feuer. Daher ist es durchaus vorstellbar, dass die Altersvergesslichkeit bald der Vergangenheit angehört.