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(mko) Der kleine Stich von Bienen oder Wespen kann eine allergische Schockredaktion (anaphylaktischen Schock) auslösen, die sofort therapiert werden muss. Zirka 2,4 Millionen Menschen haben eine Insektengiftallergie, darunter allein drei Millionen Deutsche. Jedes Jahr werden über 3000 Notfälle behandelt, nur jeder fünfte Betroffene sucht aber nach einer schweren allergischen Reaktion einen Facharzt auf. Bei einem Allergieschock tritt häufiger Juckreiz an den Handflächen und Fußsohlen auf, es kommt zu Schwellungen und Rötungen der Haut, Schwindel, Übelkeit, Herzjagen, Atemnot, raschem Blutdruckabfall, Bewusstlosigkeit. Betroffene ohne Immuntherapie (Allergologe) sollten unbedingt ein Notfallset mit einen Anti-Histaminikum, einem Kortisonpräparat sowie Adrenalin in Form eines Autoinjektors oder Sprays in der Nähe haben. Bei Gefahr von Bienen und Wespen unbe-dingt Ruhe bewahren, fuchtelnde und schlagende Bewegungen vermeidet, denn das bedroht die Insekten und sie stechen zu. Nicht barfuß über Wiesen laufen.