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(mko) Menschen, die sich ihren Mitmenschen gegenüber misstrauisch, feindselig und zynisch verhalten sind öfter krank. Sie haben eine erhöhte Muskelspannung und leiden unter Muskelverkrampfungen. Studien zeigen, dass ein hoher Grad an Wut und negativem Denken Muskelverkrampfungen verursacht und auch den Blutdruck in die Höhe treibt. Das verschlimmert sich noch, wenn Ärger und Wut unterdrückt werden. Denn: Wut und eine feinselige Haltung – sei es gegenüber Mitschülern, Kollegen oder Familienmitgliedern – führen zu Schmerzen, besonders im Lendenwirbelbereich.

(mko) Ärger ist etwas wunderbar Hilfreiches. Er „restauriert“ und heilt Gefühle und räumt in Beziehungskrisen Hindernisse aus dem Weg. Frauen reagieren jedoch häufig zu brav. Statt Ärger aufzustauen oder herunterschlucken, ist es besser öfter mal „verbal mit der Faust auf den Tisch zu hauen. Tatsache ist, dass Frauen genauso häufig wütend reagieren wie Männer, ihr Temperament aber esser zügeln und ihre Wut oft herunterschlucken. Die US- Wissenschaftlerin Deborah Cox aus Missouri rät ihren Geschlechtsgenossinnen jedoch, öfter mal „Dampf“ abzulassen, auch wenn das nicht unbedingt typisch „weiblich“ sei, denn Ärger befreit, bedeu-tet lebendig zu sein, hilft klarer und zielgerichtet zu denken und zu handeln.