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(mko) Erkrankungen im Verdauungstrakt, z. B. Adenome (Geschwülste) im Dickdarm können künftig besser von Polypen (Aus-stülpungen) unterschieden werden, histologische Gewebeproben wer-den ersetzt und Helicobacter-Bakterien in der Magenschleimhaut sichtbar gemacht. Neue Endoskopie-Verfahren machen das möglich und führen dazu, dass Tumore schon in Millimetergröße erkannt werden. Denn: Vierzig Prozent der Bundesbürger erkranken im Lauf ihres Lebens an Krebs, durch Früherkennung kann die Sterblichkeitsrate jedoch um zehn Prozent ge-senkt werden. Die Endoskopie er-setzt bei der Tumordiagnostik im-mer häufiger ältere Untersu-chungsmethoden, dank besserer Detailschärfe bildgebender Verfah-ren. Das heißt, Licht und Farbfilter spielen eine wichtige Rol-le. So werden verborgene Gewebe-strukturen (z. B. bei speziellen Speiseröhrenerkrankungen oder Darmerkrankungen) sichtbar. Bei der Endo-Mikroskopie z.B. tastet ein Laserstrahl die eingefärbte Ge-webeoberfläche ab und ein Mikro-skop an der Spitze des Endoskops bildet die Lichtreflexionen als 1000fach vergrößertes Graustufen-bild ab. Erstmals können so Zell-schichten, Bindegewebe und Blut-gefäße auf zellulärer Ebene endo-skopisch beurteilt werden. mehr