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Tomates_anciennes(mko) Was bringt Ernährungsforschung? Können wir uns dadurch besser und gesünder ernähren und leben wir dadurch länger?  In einer Publikation des renommierten Fachmagazins „British Medical Journal“/ BMJ bringt der US- Medizinprofessor John Ioannidis von der Stanford University, das Dilemma der Ernährungswissenschaften auf den Punkt: Viele Studienergebnisse seien ,,völlig unglaubwürdig“ – und auch eine ,,weitere Million Beobachtungsstudien“ würde keine endgültigen Lösungen liefern. Insbesondere für den härtesten Studienendpunkt, den der Gesamtsterblichkeit, seien die Effekte  einzelner Nährstoffe  ,,gleich Null“. Die Forschung in diesem Bereich ,,erscheint hoffnungslos“. Dieser Meinung schließen sich zahlreiche deutsche Wissenschaftler an, darunter auch Professor Gerd Antes, Direktor des deutschen Cochrane- Zentrums am Universitätsklinikum Freiburg. Anders dagegen verhält sich die Deutsche Gesellschaft für Ernährung/DGE mit ihrer Land- auf- landab Propaganda zu Obst- und Gemüse: Die 5-am-Tag- Klausel kennt inzwischen fast jeder, ebenso, dass Pflanzenkost die Gesundheit ‚fördert  und schützt‘. Dies wird stur auf Basis von Beobachtungsstudien fortgeführt – und das, obwohl weder ein grundsätzlicher Beweis für den gesundheitsfördernden Effekt von Obst- und Gemüse existiert noch ein Nutzennachweis vorliegt, dass die 5-am-Tag-Kampagne die Gesundheit der Bürger fördert“, erklärt Ernährungswissenschaftler Uwe Knop, Eschborn. Niemand wisse daher, ob die staatliche Pflanzenkost-Propaganda mit den steigenden Zahlen klinischer Fälle von Magen-Darm- Erkrankungen zusammenhänge. ...mehr